„Sie haben Angst“: BfP-Chef Kölsch über die politischen Gegner. Foto: wos

BfP wollen ins Rathaus

Penzberg - Die „Bürger für Penzberg" (BfP) wollen mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen um das Bürgermeister-Amt gehen. Wolfgang Sacher lässt eine Bewerbung aber noch offen.

„Ich habe noch nichts entschieden“, sagte Wolfgang Sacher am Freitag auf Anfrage. BfP-Vorsitzender Bertram Kölsch hatte am Donnerstagabend in der Hauptversammlung erklärt: „Wir wollen den nächsten Bürgermeister stellen.“ Dass die BfP einen Kandidaten ins Rennen schicken werden, war allgemein erwartet worden. Mehr wollte Kölsch dazu jedoch noch nicht sagen. Allerdings äußerte er sich zu weiteren Zielen für die Kommunalwahl im März 2014: eine „deutliche Verstärkung“ der aktuell dreiköpfigen Stadtratsfraktion sowie der Einzug von BfP-Vertretern in den Kreistag.

Als Erfolg verbuchte die BfP die Verhinderung des Biomasse-Heizkraftwerks im vorigen Jahr. Im Wahlkampf, glaubt Kölsch, werde man der BfP vorwerfen, dass deswegen die Energiewende nicht gelingt. „Aber das ist Nonsens“, sagte der Vorsitzende, der auf das Energiekonzept seiner Wählervereinigung verwies. Zugleich distanzierte er sich von Dr. Volker Hoensch und Alexander Peren. „Das waren Trittbrettfahrer, die versucht haben, mit populistischen Plakaten und Aussagen Stimmung zu machen.“ Über CSU, SPD und Grünen sagte Kölsch, dass sie nicht kampagnenfähig seien. „Sie haben Angst. Das merkt man auch daran, dass sie unseren Namen verballhornen.“ (mehr in der Samstagsausgabe)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare