An einer großen Tafel diskutierten die Jugendlichen über die Gestaltung des Skaterplatzes. Foto: Ruder

Die Wunschliste der Skater

Weilheim - Rund 25 Jugendliche folgten der Einladung der Stadt und kamen zum Vereinsheim des Tennisclubs, um über die Gestaltung des Skaterplatzes am Narbonner Ring zu diskutieren.

25 000 Euro will der Stadtrat 2015 dafür ausgeben - vorher wollten Bürgermeister Markus Loth, sein Stellvertreter Horst Martin und Karin Hinzpeter-Gläser vom Kinder- und Jugendbüro wissen, was die Skater gerne hätten.

Neu asphaltiert ist der Platz seit Kurzem schon. Die Jugendlichen können jetzt auf einem feineren Belag mit ihren Skateboards oder Inline-skates üben. 2015 steht die Erneuerung der Gerätschaften an, denn diese sind marode. Eine Halfpipe, eine Rail, eine Ramp und eine Curb hätten sie gern, sagten die jungen Leute bei dem Treffen mit der Stadt - am liebsten aus resistenten, lärmarmen Kunststoffplatten. Dafür gab es bereits einen Kostenvoranschlag einer Passauer Firma, die es den Skatern auch ermöglicht, selbst mitzubauen.

Ob ein anderer Wunsch finanziell drin ist, muss laut Hinzpeter-Gläser geprüft werden: BMX-Biker, die ebenfalls zu dem Treffen kamen, wünschen sich eine „Jump Box“ - eine Box mit Rampe an jedem Ende. Hinzpeter-Gläser will nun mit den Jugendlichen nach Geltendorf fahren, wo es eine solche bereits gibt, um sich das Objekt der Begierde näher anzuschauen.

Auch interessant

Kommentare