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Besucher aus mehreren Generationen waren in die Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt gekommen.

ZDF übertrug live aus Weilheim

„Alles super“ bei der Gottesdienst-Übertragung

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„Auf die Weilheimer ist Verlass“, sagte Pfarrer Engelbert Birkle angesichts der sehr gut besuchten Kirche Mariae Himmelfahrt, noch ehe gestern von dort der ZDF-Fernsehgottesdienst ausgestrahlt wurde. Die Live-Übertragung ging reibungslos über die Bühne.

Weilheim – Während die Mitwirkenden den kompletten Gottesdienst schon dreimal geprobt hatten, mussten die Besucher vor dem Gottesdienst noch mit Regie-Anweisungen versorgt werden. Denn sie sollten zum Beispiel nicht direkt in die Kameras schauen, die in der Kirche umhergeschoben wurden. Das sei „nicht so leicht“, warnte Teresa Kammerlander von der „Katholischen Fernseharbeit“ die Gläubigen. Diese animierte sie: „Lächeln Sie auch gerne!“ Pfarrer Birkle wünschte sich von den Besuchern, dass sie lebendig und kraftvoll beten und singen.

Bilder: Aufbau, Proben, Liveübetragung

Bilder: Das ZDF bei Weilheimer Gottesdienst

Die Predigt des Geistlichen drehte sich um den „Taborweg“. Wie einst drei Jünger, die laut Bibel mit Jesus den Berg Tabor erklommen haben, könnten sich die Menschen von heute auf einen „Taborweg“ machen, der sie enger mit Gott verbindet und tiefer ins Christsein führt, so Birkle. Es gehe aber nicht nur darum, – etwa in Form von neu gewonnener Zuversicht – eine Art Gipfelerlebnis zu haben. Wichtig sei es auch, sozusagen vom Berg hinabzusteigen und im Alltag mit der neu erworbenen „Taborerfahrung“ als Christ zu wirken.

Birkle hatte zum Thema „Taborweg“ einen lyrischen Text geschrieben, den Organist Jürgen Geiger vertont hatte. So schallte es beim Fernsehgottesdienst „Taborweg, Taborweg“ durch die Kirche. Es sang der erweiterte Tonkreis der Pfarreiengemeinschaft Weilheim.

Thomas Krost, technischer Leiter beim ZDF, zog nach der Übertragung zufrieden Bilanz: „Alles super“, sagte er. Es sei „ein schöner Gottesdienst in einer schönen Kirche“ gewesen. Die Kirche für das Fernsehereignis vorzubereiten, war aber, vor allem was die Beleuchtung betrifft, aufwändiger als andernorts, wie Veranstaltungstechniker Carsten Müller erklärte. Die Kirche sei nämlich vergleichsweise groß und habe viele Seitenaltäre. Müller gehörte zu einem mehr als 25-köpfigen Fernsehteam, das seit vergangenem Donnerstag in Bernried übernachtet hatte.

Das Fernsehereignis klang bei einem Empfang im Pfarrheim „Miteinander“ aus, bei dem sich Birkle bei den Mitwirkenden des Gottesdienstes bedankte. Dort wurde eine DVD der Übertragung gezeigt, von der die Anwesenden durchweg angetan waren. In der Kirche wurde derweil schon eifrig die umfangreiche Fernsehtechnik abgebaut.

Im Vorfeld hatte Birkle der Heimatzeitung in einem Interview berichtet, wie er sich auf den besonderen Gottesdienst vorbereitet hatte.

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