Bunte Pillen, die gefährlich werden können: Der Weilheimer Zoll zog tausende davon aus dem Verkehr. Foto: zoll
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Bunte Pillen, die gefährlich werden können: Der Weilheimer Zoll zog tausende davon aus dem Verkehr.

Bestellungen übers Internet

Zoll beschlagnahmt Dopingmittel

Weilheim - Doping- und Aufputschmittel hat das Hauptzollamt Weilheim aus dem Verkehr gezogen. Darunter 6000 Schmerztabletten, 5000 Milligramm Testosteron und 300 Beutel eines peruanischen Tees - alles verbotene Substanzen.

Beim Zollamt Weilheim werden jährlich tausende von Postsendungen abgefertigt. Was die Empfänger allerdings oft nicht wissen - bestimmte Waren unterliegen Verboten und Beschränkungen. Dazu gehören vor allem Medikamente, die von Privatpersonen nicht eingeführt werden dürfen, was bei den Schmerztabletten, die in Indien gekauft wurden, der Fall war. Testosteron ist zwar kein Medikament, zählt aber als Anabolika zu den Betäubungsmitteln. Gleiches gilt für den peruanischen Tee, der aus den Blättern der Cocapflanze hergestellt wird. Wer sich solche Stoffe mit der Post schicken lässt, macht sich strafbar.

Florian Koller vom Rosenheimer Zoll rät: „Um bei Bestellungen über das Internet Ärger mit dem Zoll zu vermeiden, sollte man sich bereits vorher über die wichtigsten Bestimmungen informieren. Ein Besuch im Internet unter www.zoll.de ist dabei sehr hilfreich“.

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