Der Neu- und Erweiterungsbau von Weber Schraubautomaten am Stammsitz Wolfratshausen.
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Der Neu- und Erweiterungsbau von Weber Schraubautomaten am Stammsitz Wolfratshausen ist ganz nach Plan weitergeführt worden.

Umsatz beläuft sich auf 60 Millionen Euro

Weber Schraubautomaten trotzt der Corona-Krise

  • Volker Ufertinger
    VonVolker Ufertinger
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Die Coronakrise hat Unternehmen vor ungeahnte Probleme gestellt. Schraubautomaten Weber hat die Schwierigkeiten gut gemeistert.

Wolfratshausen – Das Wolfratshauser Unternehmen Weber Schraubautomaten zieht für das Geschäftsjahr 2020/2021 eine ausgesprochen positive Bilanz. „Mit Stichtag 31. März konnte das mittelständische Familienunternehmen überzeugende Ergebnisse bei Auftragseingang, Umsatz und Erlös vorlegen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit einem Umsatz von 60 Millionen Euro hat das Unternehmen der Corona-Krise erfolgreich getrotzt.

Die rasante Verbreitung des Coronavirus stellte auch weite Teile der Wirtschaft vor massive Herausforderungen: Es war zu befürchten, dass internationale Lieferketten unterbrochen werden, Mitarbeiter über längere Zeiträume aufgrund von Infektionen ausfallen oder Absatzmärkte mangels Nachfrage zusammenbrechen. Diese Szenarien bewahrheiten sich nicht. Während der auch ökonomisch extrem angespannten Monate kam das Unternehmen komplett ohne Kurzarbeit bei den 290 Mitarbeitern aus. Und die Lagerkapazitäten, die das Unternehmen geschaffen hat, um im Falle der Unterbrechung von Lieferketten die Produktion abzusichern, erweisen sich als unnötig. „Die Lieferketten erwiesen sich glücklicherweise als stabil und zuverlässig“, teilt Geschäftsführer Karl Bujnowski mit.

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Außerdem wurde der Neu- und Erweiterungsbau am Stammsitz Wolfratshausen während der Corona-Krise planmäßig weitergeführt. Inzwischen sind alle Mitarbeiter in die neuen Räumlichkeiten umgezogen, und der Neubau ist in Betrieb. Bis zum Sommer dieses Jahres werden auch die Außenanlagen fertiggestellt. „Insgesamt können wir resümieren, dass sich Weber als ausgesprochen krisenresistent erwiesen hat“, bilanziert der Geschäftsführer.

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Die Zukunftsaussichten sind gut, der Markt für Weber-Produkte wächst. „Zahlreiche Unternehmen werden weiterhin auf die Effektivierung von Montageprozessen setzen und in halb- oder vollautomatische Schraubautomaten investieren“, prophezeit Bujnowski. „Wir sind für die anstehenden Aufgaben gut gerüstet.“  

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