Zum 1200. Geburtstag wird der Dorfkern herausgeputzt

- Höhenrain – Zum 1200. Geburtstag, den Höhenrain in diesem Jahr begeht, wird der Ort herausgeputzt. Seit Monaten bemühen sich Höhenrainer Bürger, Gemeinderäte und Verwaltung um eine Lösung für die Ortsmitte – einerseits, um einen neuen Standort für die Verkaufsstände zu finden, andererseits, um dem Dorf einen ansprechenden Kern zu geben. Was die Gruppe erarbeitet hat, kostet rund 150 000 Euro.

Von Sandra Sedlmaier <P>Dass Höhenrain schön sei, behaupten nicht einmal Einheimische. Das könnte sich ändern, wenn die Ideen realisiert werden, die Ulrike Adldinger am Dienstag im Gemeinderat vorstellte: mehr Grün um den Weiher, ein Holzhäuschen für die, die auf den Bus warten und einen Verkaufsstand, sowie Parkflächen. &#8222;Das Gebäude soll auch Sitzplätze haben, damit man einen Kaffee trinken kann, und ein WC für die Kioskbetreiber&#8220;, erklärte Adldinger. Das WC sei wichtig, betonte Monn. &#8222;Bisher gehen die Leute beim Masseur auf die Toilette, da gibt&#8217;s natürlich Ärger.&#8220; <P>Neuer Standort für den Maibaum ? <P>Diskutiert werden muss noch der Standort des Maibaums. Bleibt er dort, wo er ist, soll sein Platz nach den Vorschlägen der Arbeitsgruppe zumindest optisch vom Asphalt abgehoben werden &#8211; etwa durch Pflastersteine. Im Gespräch ist auch, den Baum näher zum Weiher hin zu verlegen. Das soll aber zuerst mit der Burschenschaft besprochen werden. Auch wenn der Baum verschoben wird, sei immer noch genug Platz, drumherum zu tanzen, zeigte Adldinger auf einer Skizze. <P>Wenig hielt der Gemeinderat von der Idee, eine Einbahnregelung rund um den Weiher zu schaffen. &#8222;Das Verkehrsaufkommen ist so gering, dass man die Leute nicht zwingen muss, rundum zu fahren&#8220;, sagte Walter Birndorfer (EUW). <P>Finanzierung über Werner-Stiftung ? <P>Die Kosten will die Gemeinde auf Antrag des Zweiten Bürgermeisters Karl Brunnhuber (SPD) möglichst mit Mitteln aus der Werner-Stiftung bestreiten. Diese Stiftung wurde geschaffen, nachdem ein Bürger der Gemeinde sein Vermögen hinterlassen hatte. Stiftungszweck ist laut Bürgermeister Rupert Monn, &#8222;das Geld für Höhenrain zu verwenden&#8220;. Ob das klappt, muss noch entschieden werden. Und das möglichst bald, denn wegen des Ortsjubiläums sollen die Arbeiten heuer noch abgeschlossen werden, betonte der Rathauschef. Nächstes Jahr wird dann gefeiert. <P>

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