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S 7-Verlängerung: Es wird konkret

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Wolfratshausen/Geretsried – Ab 14. Januar 2013 werden die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zur S-Bahn-Verlängerung öffentlich ausliegen. Bis 27. Februar haben die Bürger Zeit, Einwände zu erheben.

„Endlich ist es soweit!“, sagte am Donnerstag eine erleichterte Geretsrieder Bürgermeisterin am Telefon. Seit Beginn ihrer Amtszeit setzt sich Cornelia Irmer mit Vehemenz für eine Verlängerung der S 7 von Wolfratshausen in die größte Stadt im Landkreis ein. „Jeder, der sich irgendwie betroffen oder angesprochen fühlt, kann sich nun äußern.“

Durchführende Behörde des Planfeststellungsverfahrens ist das Eisenbahnbundesamt in Bonn. Im Kern geht es darum, den so genannten Trägern öffentlicher Belange wie Kommunen, Ämtern und Naturschutzverbänden, aber auch einfachen Bürgern die Möglichkeit zu geben, Einwände gegen die S-Bahn-Verlängerung vorzubringen. Laut Rathauschefin Irmer sind die Unterlagen für das 120 Millionen-Euro-Vorhaben sehr umfassend. Die FFH-Verträglichkeitsprüfung, der Umweltbericht, schalltechnischen Untersuchungen und Pläne können in den drei am Projekt beteiligten Kommunen Geretsried, Wolfratshausen und Königsdorf eingesehen werden.

Wie berichtet geht die Bahntochter DB Projektbau mit der so genannten Schrankenlösung an der Sauerlacher Straße in Wolfratshausen ins Genehmigungsverfahren. Die rund neun Kilometer lange Trasse führt entlang der B 11a und dem Loisach-Isar-Kanal zum Kreuzungsbahnhof Gelting. Von dort aus geht es zum Haltepunkt Geretsried-Mitte auf der Böhmwiese und schließlich zum Endbahnhof in Geretsried-Süd. Von der Verlängerung des Gleiswegs sind zirka 140 Grundstückseigentümer betroffen.

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Alle Einzelheiten zum Planfeststellungsverfahren und zu welchen Zeiten die Unterlagen in den Rathäusern eingesehen werden können, lesen Sie in der Freitagsausgabe des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur.

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