„Ausreichende Standsicherheit des Hallendaches“

- Geretsried – Die Eissporthalle Geretsried ist seit Samstagmittag wieder offen. Dies erklärte Vize-Bürgermeister Gerhard Meinl nach einem Treffen mit Stadtarchitekt Christian Müller und den Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien. Zuvor hatte der von der Stadt beauftragte Statiker Johannes Bracher vom Münchner Büro Siebenson und Bracher vorläufige Entwarnung gegeben – unter der Prämisse einer täglichen Prüfung.

Von Hans Moritz

In dem unserer Zeitung vorliegenden Schreiben heißt es: Die Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen, deren Korrektheit und Vollständigkeit habe abschließend bestätigt werden können. "Dies ermöglicht die sofortige Freigabe der öffentlichen Nutzung der Eissporthalle. Dies bedeutet, dass von einer ausreichenden Standsicherheit des Hallendaches ausgegangen werden kann."

Maximallast von 113 Kilo pro Quadratmeter

Allerdings rät Bracher nur unter bestimmten Voraussetzungen zur Freigabe. Die Dachlast darf die Maximallast von 113 Kilogramm pro Quadratmeter nicht überschreiten. Die 40 am Freitagvormittag zusätzlich eingebauten Stützen (wir berichteten) müssen "täglich auf ihren korrekten Einbau überprüft werden, um zum Beispiel das Lockern der Justierungen durch Besucher und andere auszuschließen".

Ferner werden die in der Heinz-Schneider-Eishalle tätigen Personen angewiesen, dem baulichen Zustand besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Bei augenscheinlich feststellbaren Verformungen und Veränderungen, hörbaren Eigengeräuschen oder bei Auftreten von Schäden muss die Arena wieder gesperrt werden. "Es ist dann eine vollständige Räumung zu veranlassen", heißt es in der Expertise.

Winzige Risse an den Dachbindern

Nicht zuletzt müssen die festgestellten Schäden an den Dachbindern "hinsichtlich ihres Umfangs und ihrer Auswirkungen auf die Standsicherheit des Gebäudes" überprüft werden.

Hierzu erklärte Architekt Müller am Wochenende, dass man die Halle sofort wieder freigegegeben habe. Die tägliche Überprüfung werde er, Müller, vornehmen. Was die Schäden an den Bindern -dort wurden winzige Risse festgestellt -betrifft, hat das Stadtbauamt den Auftrag an das Ingenieurbüro Siebenson und Bracher vergeben.

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