„Es ist der falsche Weg, in Dr. Fleischer den Schuldigen allen Übels zu sehen“

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Er nahm abseits von seinen Stadtratskollegen der Projektgruppe Loisachhalle Platz &#8211; obwohl er Mitglied ist &#8211;, schaute kaum von seinen Unterlagen auf, meldete sich nicht zu Wort. &#8222;Ich muss mich erst durch die Unterlagen arbeiten&#8220;, begründete CSU-Stadtrat und -Ortschef Peter Plößl nach der Pressekonferenz seine Zurückhaltung &#8211; die vor allem deshalb verwunderlich war, weil es von allen Seiten Angriffe auf seinen Fraktionssprecher hagelte. &#8222;Es ist der falsche Weg, in Dr. Fleischer den Schuldigen allen Übels zu sehen&#8220;, wehrte er sich später im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Anwalt, der die Stadt bei den Verträgen berät, habe bereits im Oktober 2004 das Problem der EU-weiten Ausschreibung angesprochen. Der Stadtrat dürfe nicht unbeirrt einen falschen Weg weitergehen. Frühere Varianten müssten neu überdacht werden. &#8222;Allein gegen viele&#8220; habe er sich in der Projektgruppe aber schwer getan, Bedenken anzubringen. Sein vorläufiges Fazit: &#8222;Nur weil mir ein Gesetz nicht passt oder ich es nicht berücksichtigen möchte, ist es noch lange nicht vom Tisch.&#8220; K gan <P>

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