Bundesparteitag: SPD stimmt über sofortigen Austritt aus der GroKo ab - so lautet das Ergebnis

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„Stadt ist im Zugzwang“

- Wolfratshausen – Dem Thema „Gesundheitsgefahr durch Mobilfunkanlagen in Wolfratshausen?“ könnte sich in Kürze eine außerordentliche Bürgerversammlung widmen. Gestern übergab Nina May von der Bürgerinitiative (BI) zum Schutz vor Elektrosmog Vize-Bürgermeister Paul Brauner 46 Listen mit 577 Unterschriften. Diese Listen werden nun im Rathaus geprüft. Sollten alle Regularien erfüllt sein, muss die außerordentliche Versammlung binnen dreier Monate einberufen werden.

von ines grabe <P>Die Initiative fordert: Die drei Konzentrationsstandorte in Wolfratshausen untersuchen zu lassen. Zudem soll sich das Gesundheitsamt gemeinsam mit den Medizinern, die ein Krankheitsbild bei hoher Strahlenbelastung gefunden haben, der Öffentlichkeit stellen. &#8222;Dann könnten Maßnahmen zur Gegenabwehr diskutiert und eventuell getroffen werden&#8220;, sagte BI-Vorsitzender Hans Schmidt im Rathaus. <P>Paul Brauner nahm inhaltlich keine Stellung. Er streute aber etwas Hoffnung: Bis dato sei das Thema Mobilfunk im Flächennutzungsplan ausgeklammert. &#8222;Es ist beabsichtigt, sich jetzt darum zu kümmern.&#8220; Man habe bereits ein Ingenieurbüro beauftragt, Änderungen vorzunehmen. Ferner stehe die Stadt jetzt im &#8222;Zugzwang &#8211; nicht im negativen Sinne&#8220; etwas zu tun. <P>BI-Mitglied Werner Fiedler fragte, ob es erlaubt wäre, Plakate mit Handy-Regeln in den Kindergärten aufzuhängen. &#8222;Eigentlich habe ich nichts dagegen, Herr Berchtold sicher auch nicht&#8220;, erklärte Brauner. &#8222;Da bin ich mir nicht so sicher&#8220;, entgegnete Fiedler. <P>Innerhalb von zwei Monaten stand die Liste mit den Unterschriften. Um eine Bürgerversammlung zu realisieren, hätten bereits 337 Unterschriften ausgereicht. Das entspricht 2,5 Prozent der wahlberechtigten Wolfratshauser. Der Initiative gelang es, 4,3 Prozent der Bürger zu mobilisieren. <P>

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