Abschied mit „sehr viel Herzschmerz“

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Geretsried &#8211; Louis Giscard d&#8217;Estaing weiß jetzt alles über Bier. Chamalières&#8217; Bürgermeister hat sich am Sonntag bei einem Ausflug mit seiner Amtskollegin Cornelia Irmer nach Reutberg ausführlich in die Kunst des Brauens einführen lassen. Gestern Vormittag sind er und ein Großteil der 70-köpfigen französischen Partnerschafts-Delegation abgereist. Auch für die Freunde aus Pusztavám und Nickelsdorf hieß es Abschied nehmen. Nur die Eidsvoller bleiben noch bis morgen. &#8222;Es hat alles wunderbar geklappt. Die jungen Franzosen gehen mit sehr viel Herzschmerz&#8220;, fasst die Vorsitzende des Geretsrieder Partnerschaftsvereins, Yvette Sauer, zusammen und lobt all die fleißigen Helfer der vergangenen Tage. <P>Zu ihnen gehört Hans Ketelhut. Der Kulturreferent des Stadtrats hat sich darum gekümmert, dass 35 Mitglieder des Eidsvoller &#8222;Vilberg Skolekorps&#8220; in der leer stehenden Verwaltungsschule übernachten konnten. An die 40 Mitglieder des Freundschaftskomitees brachten ihnen täglich Frühstück, spülten Geschirr und räumten auf. <P>Helmut Hahn, Vorsitzender der Egerländer Gmoi und Eidsvoll-Freund, hat teilweise fünfmal am Tag die Instrumente des Schulorchesters mit seinem Wagen zu den Auftritten und zurück transportiert. Gestern begleitete er die Norweger auf deren Wunsch auf den Blomberg und ins Alpamare. Der Familienvater, der sich eigens Urlaub genommen hat, freut sich: &#8222;Ein Mädchen aus Eidsvoll sagte, der Ausflug nach Geretsried sei der schönste, den sie je gemacht habe.&#8220; In guter Erinnerung wird auch Louis Giscard d&#8217;Estaing seinen ersten Aufenthalt in der Partnerstadt behalten. Seine Gastgeberin, Sibylle Sachers, hatte am Sonntagabend für ihn, Bürgermeisterin Irmer und 17 Franzosen aufgekocht, &#8222;damit sich die Stadtoberhäupter einmal in Ruhe in privater Atmosphäre unterhalten konnten&#8220;. <P>Bis in die Nacht hinein hätten ihr Mann Harald, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, und Giscard d&#8217;Estaing über Politik geredet. In Frankreich stehen nächstes Jahr Wahlen an, weshalb die Geretsrieder den Chamalièrern voraussichtlich nur einen kurzen Besuch im September abstatten werden. <P>Den Pusztavámern und Nickelsdorfern hat Hans Ketelhut gestern früh vor dem Festzelt mit Akkordeonklängen den Abschied versüßt. Sein Dank gilt allen Betreuern und Familien, die sich um die Gäste gekümmert und sie bei sich aufgenommen haben. K tal <P>

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