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Sorgten für die bayerische Note: Die Musiker der Blaskapelle „A Handvoll Blech“.

Freundschaftskonzert

In Achmühle verbindet die Musik Bayern und Polen 

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Seit über 30 Jahren herrscht in Achmühle Deutsch-Polnische Freundschaft. Beim gemeinsamen Konzert im Bürgerhaus mussten sogar Stühle gerückt werden.

Achmühle „Man muss das Leben tanzen“: Unter diesem Titel stand das deutsch-polnische Freundschaftskonzert im Bürgerhaus Achmühle. Es kamen so viele Besucher, dass zu Beginn erstmal Stühlerücken angesagt war – sehr zur Freude der teilnehmenden Ensembles und Solisten.

Seit über 30 Jahren besteht die Freundschaft zwischen der Gemeinde Eurasburg und dem polnischen Rybnik. Viele gemeinsame Konzert hat es seitdem hier wie dort gegeben. Bürgermeister Moritz Sappl begrüßte Altbürgermeister Michael Bromberger, der die Freundschaft stets gepflegt hat, sowie die Delegation aus Rybnik um Bürgermeister Piotr Kuczera. „Wir sollten diese Brücken weiter ausbauen, am besten mit Musik, denn Musik verbindet“, sagte Sappl zu Konzertbeginn.

Es wirkten mit die bayerische Blaskapelle „A Handvoll Blech“, die Sängerinnen des Trios Osiander-Darchinger mit Zitherspieler Willi Scheider sowie die jungen Kammermusiker der staatlichen Musikschule Rybnik unter Leitung von Romana Kuczera. Sie präsentierten im ständigen Wechsel zwischen beiden Kulturkreisen ein anspruchsvolles wie vielseitiges Programm. Es war ein Konzertgenuss, gespickt mit musikalischen Höhepunkten, die durch den Dynamikwechsel von sanft leise bis tosend kraftvoll alle Facetten musikalischer Vielfalt boten. Wie etwa der „Zigeunermarsch Reloaded“, eine äußerst frische Neufassung von „A Handvoll Blech“.

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Überzeugt haben die jungen Nachwuchstalente aus Rybnik. Abwechslungsreich und emotional mitreißend spielte das Kammerensemble zum Beispiel die ins Gefühl gehende Musik aus dem Film „Pan Tadeusz“. Die staatliche Musikschule in Rybnik blickt auf eine 80-jährige Konzerttätigkeit zurück. Seit Jahren treten die jungen Musiker im In- und Ausland auf. Auch die preisgekrönten Solisten Adam Mokrus (Violine) und Artus Hes (Flügel) sorgten für Bewunderung beim Publikum. Mit Präzision und hoher Spielfreude interpretierten sie unter anderem Klaviermusik von Frédéric Chopin und Mazurkas von Henryk Wieniawski.

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Zwei Stunden sollte das Konzert dauern – ohne Pause. Doch die Besucher wollten noch mehr hören. Erst nach drei Zugaben durften die Musiker mit den Gästen den Abend gesellig bei Bier und Brotzeit ausklingen lassen, wozu Bürgermeister Moritz Sappl im Anschluss einlud. ANDREA WEBER

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