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Heftiger Unfall mit vier Autos: Audi überschlägt sich - Münchner Polizeipräsident verletzt

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Seit einem Jahr lebt Peter Halke zusammen mit seiner Frau Lidija in Alexandria. Dort unterrichtet der 67-Jährige an einer deutschen Schule. Nun will er um weitere zwölf Monate verlängern. Foto: archiv

Alexandria mal anders

Geretsried - Peter Halke hat ein Jahr an einer deutschen Schule in Alexandria unterrichtet. In der Mensa des Schulzentrums erzählte er am Mittwochabend über seine Erfahrungen und Eindrücke.

Eine Flut von Bildern hatte Halke den rund 100 Zuhörern mitgebracht. Damit illustrierte er Land und Leute sowie sein Leben in Ägypten. Gebannt folgte man seinen Anekdoten und dem Blick hinter die Kulissen eines Landes, das die meisten nur als Touristen bereisen und auch nur aus diesem Blickwinkel kennen lernen. Halke aber erzählte von seinem Ägypten und das war so spannend, dass der fast zweieinhalb Stunden dauernde Vortrag rasend schnell vorbeiging. Immer wieder ging ein Raunen durch die Zuschauerreihen, es wurde gelacht, manchmal ungläubig der Kopf geschüttelt und gestaunt. Halke erzählte auf beeindruckende Art und Weise, ganz ohne Stichwortzettel. Die Fotos weckten ausreichend Erinnerungen.

Halke hat viel gesehen und immer wieder gestaunt, ist auf einem Kamel geritten und hat zähes Kamelfleisch gegessen. Nach einem Jahr Alexandria hat er gelernt: „Ägypter sind nett und hilfsbereit, aber sobald sie im Auto sitzen, werden sie zu Bestien.“ Rote Ampeln würden bestenfalls als Empfehlung gewertet, und wer als Fußgänger unterwegs sei, lebe extrem gefährlich.

Natürlich fehlten die typischen Pyramiden-Fotos in Halkes Bildersammlung nicht. Doch er wechselte auch den Blickwinkel und zeigte die Kehrseite: Sphinxen, hinter denen marode Hochhäuser mit einem Wald aus Satellitenschüsseln in den Himmel ragen. „Die Städte kommen immer näher an die historischen Stätten heran, sie liegen längst nicht mehr weit entfernt in der Wüste.“

(njd)

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