Arthur Zimprich war 32 Jahre lang Lehrer am örtlichen Gymnasium. Foto: red

In aller Bescheidenheit

Geretsried/Königsdorf - Seinen 70. Geburtstag feierte dieser Tage der Geschichtslehrer und Historiker Arthur Zimprich.

Zu seinem Wiegenfest gratulierten unter anderem die Sprecher der Historischen Arbeitskreise Geretsried und Königsdorf, Dr. Wolfgang Pintgen und Alfred Stangler. Sie schilderten Lebenslauf und besondere Leistungen des Jubilars.

Der am 8. Mai 1942 im Sudetenland geborene Arthur Zimprich kam 1948 mit seiner Mutter und seinen zwei Geschwistern nach Geretsried. Kurze Zeit vorher war bereits sein Vater Herbert nach der Entlassung aus russischer Kriegsgefangenschaft hier eingetroffen und hatte eine Lehrerstelle an der neu gegründeten Geretsrieder Volksschule angenommen. Sohn Arthur besuchte das Gymnasium in Icking und studierte anschließend in München Deutsch und Geschichte.

Nach Abschluss des Studiums und Referendariat erhielt Zimprich auf eigenen Wunsch 1971 eine Anstellung als Geschichtslehrer am neu gegründeten Geretsrieder Gymnasium. Dort avancierte er bald zum Fachbetreuer für Geschichte und blieb 32 Jahre.

Zimprich war an der Gründung des Historischen Vereins Wolfratshausen beteiligt sowie am Zustandekommen der Historischen Arbeitskreise in Geretsried und Königsdorf. Zahlreiche Initiativen gehen auf ihn zurück. Neben der Schaffung der Wege der Geschichte in beiden Orten und der Herausgabe entsprechender Begleithefte sind die vier Obelisken in Geretsried sein Werk.

Ähnlich verdienstvoll wirkte der Jubilar in Königsdorf. Hier ist vor allem das Heimatmuseum zu nennen. Laut Ex-Bürgermeister Stangler dürfte es wenige Gemeinden dieser Größenordnung geben, die über ein derartiges Museum verfügen.

Die zahlreichen Würdigungen nahm Zimprich erfreut, aber in seiner bekannt bescheidenen Art entgegen. Er versicherte, sich im Rahmen seiner gesundheitlichen Möglichkeiten weiterhin nützlich machen zu wollen.

(red)

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