Buchstabieren ist besser: Pfarrer Francis Pinnaka schreibt den Namen des Ortes auf, aus dem er stammt. Foto: hermsdorf

„Als Priester kann ich den Armen helfen“

Wolfratshausen - Francis Pinnaka wurde als Hindu geboren. Jetzt ist er als katholischer Pfarrer in der Flößerstadt eingesprungen. Sebastian Dorn sprach mit ihm unter anderem über die Gottesdienst-Moral der Wolfratshauser.

-Herr Pfarrer, was ist schöner: Der Blick auf den See oder die Berge?

Die Berge. Bisher habe ich sie aber nur aus der Ferne angeschaut, hochgestiegen bin ich noch nicht.

-Was hat Sie dazu bewogen, Priester zu werden?

Ich war bei einem guten katholischen Priester im Internat und habe dort studiert. In Indien gibt es viele arme Leute. Als Priester kann ich etwas dagegen unternehmen und den Ärmeren helfen. Einige Leute werden daher in Indien Priester oder Klosterschwester. In unserem Bistum haben wir als Nachwuchs momentan insgesamt 60 Priester-Studenten. Ich finde, das ist eine ganze Menge.

-Wie wurden Sie in Wolfratshausen aufgenommen?

Ich bin begeistert von der Gastfreundschaft, vor allem von der Freundlichkeit des Pfarrgemeinderats. Alle Menschen waren immer hilfsbereit, viele aus der Gemeinde kamen nach dem Gottesdienst in die Sakristei oder haben mich auf dem Handy angerufen. Häufig haben sie gefragt, ob ich Zeit für ein gemeinsames Essen habe.

-Ist denn die Wolfratshauser Kirche immer gut gefüllt?

Am Samstag und am Sonntag werden die Gottesdienste schon gut besucht. Man muss aber auch bedenken, dass momentan Urlaubszeit ist und viele in den Ferien sind.

Das komplette Interview lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur.

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