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Den dritten Treffer der Geretsrieder River Rats bei der abschließenden 3:8-Niederlage in Passau erzielte Maximilian Hüsken (li.). Am Freitag startet der ESC mit einem Heimspiel gegen Peißenberg in die Verzahnungsrunde.

Eishockey

Am Ende wurde der Druck zu groß

Die Geretsrieder River Rats haben ihr letztes Vorrundenspiel vor 1100 Zuschauern in Passau mit 3:8  verloren. In der Verzahnungsrunde mit der Oberliga, die am Freitag beginnt, stehen gleich zwei Derbys gegen Peißenberg und Miesbach auf dem Programm.

Passau/Geretsried – Mit einer 3:8 (0:2, 1:2, 2:4)-Niederlage bei den EHF Passau endete am Sonntagabend für das Geretsrieder Eishockeyteam die Vorrunde in der Bayernliga. Die Black Hawks haben sich wie die River Rats damit endgültig für die Verzahnungsrunde qualifiziert, die bereits am Freitag, 19. Januar, startet. In den ersten zehn Minuten hielten die Gäste gegen die stürmischen Gastgeber noch gut dagegen, ehe diese den Druck erhöhten und sich mit einer 2:0-Führung in die erste Drittelpause verabschiedeten.

Im zweiten Drittel kam Geretsried aufgrund der aggressiven Spielweise der Passauer vermehrt zu Überzahlspielen. Anstatt diese zu nutzen, kassierte man durch die EHF-Topscorer Petr Sulcik und Svatopluk Merka weitere Gegentreffer. Stephan Englbrecht verkürzte kurz vor dem zweiten Gang in die Kabine auf 1:4.

Im Schlussabschnitt legten die Dreiflüssestädter nochmals einen Gang zu und markierten weitere vier Tore. Vladimir Zvonik und Maximilian Hüsken trafen noch für die River Rats. „Wir hatten die Zwischenrunde bereits erreicht. Da fehlen in so einem Spiel die letzten paar Prozente. Und wir konnten nur am Anfang dem gewaltigen Druck der Passauer standhalten“, erklärte Ludwig Andrä. Der ESC-Coach konnte aufgrund zahlreicher Ausfälle nur drei Blöcke aufbieten. Im Tor gab U 24-Keeper Kilian Haltmair sein Punktspieldebüt. „Die Verzahnungsrunde war unser Ziel, und das haben wir mit dem dritten und letzten Matchball erreicht. Darauf bin ich stolz“, befand Passaus Trainer Ivan Horak.  gos

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