Es geht um 500.000 Euro

Aneta Sablik aus Gelting steht im DSDS-Finale

Köln/Gelting - Die Geltingerin Aneta Sablik hat den Einzug ins Finale von "Deutschland sucht den Superstar" geschafft. Nächsten Samstag singt sie um 500 000 Euro und einen Plattenvertrag.

Müde, aber glücklich ist Aneta Sablik aus Gelting am Sonntagmorgen im Loft der Kandidaten von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) in Köln aufgewacht. „Ich habe nur drei oder vier Stunden geschlafen“, sagte die 25-Jährige gestern unserer Zeitung. Kein Wunder: Die gebürtige Polin hat am Samstagabend erfahren, dass sie ins Finale der RTL-Castingshow einzieht. An Schlaf war da nicht zu denken. Sablik: „Ich habe die ganze Zeit nur nachgedacht.“

"Es wird von Mal zu Mal besser"

Im Kopf hat Sablik ihre Auftritt im DSDS-Halbfinale Revue passieren lassen. Mit zwei Titeln stand sie auf der Bühne. Für ihre Akustikversion von „Wake me up“ (Avicii) erntete sie nur Lob. „Es wird von Mal zu Mal besser“, sagte Juror Kay One. Kollegin Marianne Rosenberg „fand es wundervoll“. Dieter Bohlen zitierte sich selbst, indem er die Worte vorlas, die er beim DSDS-Casting über Sablik verloren hatte: „Du kannst bis ins Finale kommen.“ An dieser Meinung habe sich laut „Pop-Titan“ nichts geändert.

Aneta Sablik legt Dschungel-Show hin

Sabliks zweiter Auftritt stand wie bei allen an diesem Abend unter dem Motto „Inszeniere Deinen Song“. Die Aufgabe war, die Gesangsdarbietung nicht nur stimmlich sondern auch visuell zu interpretieren. Passend zu ihrer Nummer „Survivor“ der Band „Destiny’s Child“ entschied sich Sablik für eine Kampfeinlage. „Ich will stark sein auf der Bühne“, erklärte sie. Und dieses Versprechen löste sie ein: Im Leoprint-Outfit und mit ledernen Stulpen verwandelte sich die stimmgewaltige junge Frau auf der Bühne in die selbsternannte Amazonenkämpferin. Gekonnt lieferten sie und ein Tänzer sich zu urwaldtypischer Musik und in Nebelschwaden einen einstudierten Schlagabtausch, gefolgt von einer schnellen Tanzeinlage.

Marianne Rosenberg sieht einen Vollprofi

Jury und Studiopublikum waren begeistert. „Sehr nah am Original mit der Stimme“, urteilte Kay One. Schlagerikone Rosenberg „fand’s sehr sexy, super getanzt“. Sie sieht in Sablik einen Vollprofi vor sich stehen. „Aber Du bist eine Sängerin, die gerade erst beginnt“, fuhr sie fort. Bohlen wiederholte sich. Er sei sich „ganz, ganz sicher, dass das mit dem Finale klappt“.

Das stellte sich kurze Zeit später, bei der Verkündung des Ergebnisses heraus. Und da seh es anfangs gar nicht gut aus für das blonde Stimmwunder aus Gelting. Bis zum Schluss musste sie zittern, ehe sie mit Kandidat Richard Schlögl auf die Entscheidung wartete. Für die 25-Jährige „das Schlimmmste, was hätte passieren können“, wie sie uns gestern verriet. Denn mit dem Österreicher ist sie auch privat gut befreundet.

Es geht um 500.000 Euro

Doch die Zuschauer wollten Sablik im DSDS-Finale sehen. Auch am Tag danach konnte Sablik ihre Gefühle kaum in Worte fassen. „Ich könnte weinen vor Freude, aber ich habe keine Zeit“, sagte sie und lachte. Denn schon wenige Stunden nach der Live-Show ging es für sie und die beiden anderen Finalisten, Daniel Ceylan und Meltem Acikgöz, weiter.

Auch wenn für Sablik der Sieg „so weit entfernt ist wie der Mars“, möchte sie darum kämpfen. „Ich konzentriere mich auf nächsten Samstag“, sagte sie. Dann tritt sie unter anderem mit ihrem eigenen Song auf. Es geht um 500 000 Euro und einen Plattenvetrag.

Von Alessandro Capasso

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