Ein Angebot, das beeindruckt

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Münsing &#8211; In ihre dunkelblauen Ausgeh-Uniformen haben sich Jugendwart Alois Graf, Erster Kommandant Christian Schlosser und Kreisbrandmeister Josef Limm am Montagabend geworfen, um 16 junge Burschen als Feuerwehranwärter zu gewinnen. Mehr als vom feschen Äußeren der Führungsriege zeigten sich die 14- bis 16-jährigen Buben allerdings vom vielfältigen Angebot der Jugendgruppe beeindruckt. <P>Vier Jahre dauert die fundierte Ausbildung zum Feuerwehrmann, die Übungen finden alle zwei Wochen montags von 19.30 bis 21 Uhr statt. Nicht nur Löschen will gelernt sein, sondern auch technische Hilfeleistung, Retten und Bergen. &#8222;Am Anfang kommt etwas mehr Theorie auf Euch zu, bevor es in die Praxis geht&#8220;, erklärte Alois Graf den Zuhörern. Dazu gehörten zum Beispiel regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse, das Befreien von eingeklemmten Personen aus Autos und die Waldbrandbekämpfung. <P>Auf Grafs Frage an die Buben, warum sie zur Feuerwehr wollten, antworteten viele: &#8222;wegen der Feste&#8220;. Auch die seien wichtig, um die am Einsatzort unentbehrliche gute Kameradschaft zu fördern, sagte der Jugendwart. <P>Als eine der ersten Wehren im Landkreis haben die Münsinger für ihre derzeit 22 Mitglieder zählende Jugendgruppe eine eigene Satzung eingeführt. Sie gibt den 14- bis 18-Jährigen die Möglichkeit, sich selbst zu verwalten und einen Sprecher in den Verwaltungsrat der Feuerwehr zu entsenden. Graf: &#8222;Ob Skifahren, Fußballspielen, Ausflüge oder Zeltlager &#8211; die Freizeitgestaltung wird bei uns groß geschrieben.&#8220; <P>Die starke Jugendförderung zahlt sich offenbar aus. Laut Graf bleiben 95 Prozent der Anwärter bei der Stange und treten mit 18 Jahren in die aktive Mannschaft ein. Dass es bei den Münsinger Floriansjüngern keine Mädchen gibt, liegt laut Graf &#8222;nicht daran, dass wir keine aufnehmen würden&#8220;. Bisher hätten sich einfach keine weiblichen Interessenten gemeldet (siehe auch Interview unten). K tal <P>

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