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Danke für den Einsatz: Das Feuerwehrehrenzeichen verlieh Kreisbrandrat Karl Murböck (li.) Anton Karl (25 Jahre, 2. v. re.) und Sebastian Poschenrieder (40 Jahre, 3. v. li.) aus. Kommandant Florian Sobotta (2. v. li.) und Vorsitzender Hans Walleitner (re.) gratulierten.

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Die Feuerwehr träumt von einem neuen Gerätehaus

Ascholding – Die Helfer der Ascholdinger Feuerwehr blicken auf 2015 zurück. Und denken über eine Haussammlung nach, die auch den Bürger nicht viel kosten würde.

Ein Wohnungsbrand im Juni und der Sturm Niklas im März vergangenen Jahres forderten die 48 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Ascholding besonders. „Ansonsten war es für uns mit 40 Einsätzen ein ganz normales Jahr“, berichtete Kommandant Florian Sobotta in der Jahresversammlung im Gasthof Holzwirt. Erfreulich war, dass nur ein Verkehrsunfall am 21. Juli auf der Isarstraße das Eingreifen der Aktiven notwendig machte. „Insgesamt fielen 283 Einsatzstunden an“, so die Bilanz von Sobotta.

„Insgesamt fielen 283 Einsatzstunden an.“


Tätig war die Feuerwehr auch für das Gemeinwohl. Beim Wassereinfüllen in das Hallenbad halfen vier Aktive am 7. Oktober, bis das Becken wieder gefüllt und zum Schwimmen freigegeben werden konnte. Mehr als zufrieden zeigte sich Sobotta auch bei der Entwicklung des Personals. So hätten mit Markus Hauser, Kilian Strobl, Toni Bäumler, Stefan März und Andi Penzkofer fünf junge Aktive die Ausbildung zum Feuerwehrmann abgeschlossen und würden nun die drei Löschgruppen wirkungsvoll verstärken. Mit Karl März jun. und Andi Gar haben zwei Aktive die Maschinistenausbildung abgeschlossen und zehn Aktive nahmen am Funklehrgang Digitalfunk teil. Ein starkes Augenmerk legte Sobotta im vergangenen Jahr auch auf die Übungen. 200 Übungsstunden wurden absolviert, darunter zwei gemeinsame Übungen aller drei Löschgruppen.


Oben auf der Prioritätenliste steht ein neues Gerätehaus.


Oben auf der Prioritätenliste steht ein neues Gerätehaus. durch das neue Gewerbegebiet wird ein neuer Standort nötig. Sobotta schlug vor, über eine Haussammlung nachzudenken: „Wir haben 1000 Einwohner und etwa 500 Haushalte. Wenn jeder nur fünf Euro gibt, kommt schon ein beträchtlicher Betrag für das Gerätehaus oder beispielsweise ein neues Notstromaggregat zusammen.“

von Siggi Niedergesäss

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