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Die Brandstelle in der Pupplinger Au.

Schaden geht in die Zehntausende

Waldbrand in der Pupplinger Au: Polizei sucht Zeugen

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Mehrere 10.000 Euro Schaden sind bei dem Waldbrand am Donnerstag in den Isarauen entstanden. Zur Ermittlung der Brandursache sucht die Polizei Zeugen.

Bad Tölz-Wolfratshausen - Auf einer Fläche von rund 6,5 Hektar brannte am Donnerstag die Vegetation im Naturschutzgebiet nahe der Isar. Rund 130 Helfer der Feuerwehr und mehrere Hubschrauber beteiligten sich an dem Löscheinsatz, bis die Flammen nach mehreren Stunden schließlich erfolgreich bekämpft waren. Der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Euro betragen, verletzt wurde zum Glück niemand. Jetzt untersucht die Kripo Weilheim, wie das Feuer ausbrechen konnte und bittet in diesem Zusammenhang auch um Zeugenhinweise.

Gegen 12.00 Uhr hatte ein Arbeiter von einem Kran aus Rauch aus dem Waldgebiet nahe der Pupplinger Au aufsteigen sehen und dies sofort weitergemeldet. Die ersten Einsatzkräfte vor Ort stellten dann fest, dass tatsächlich ein Brand in dem Naturschutzgebiet zwischen der Staatsstraße 2073 und der Isar ausgebrochen war. Die Flammen schlugen bis zu 30 Meter hoch aus dem Wald. Zahlreiche Feuerwehren aus der Region rückten mit insgesamt rund 130 Helfern an, dazu noch mehrere Rettungsfahrzeuge, die Wasserwacht und etliche Streifenwagenbesatzungen der Polizei.

„Die Löscharbeiten waren schwierig, denn die Feuerwehr musste sich in dem unwegsamen Gebiet durch dichtes Gestrüpp kämpfen und kilometerlange Schlauchleitungen verlegen“, berichtet die Polizei. Mehrere Hubschrauber bekämpften die Flammen zeitgleich aus der Luft und ließen aus Außenlastbehältern große Wassermengen über dem Brandgebiet ab. Nach rund drei Stunden konnte die Feuerwehr melden: „Feuer aus!“. Bis letzte Glutnester bekämpft worden waren und die Komplettsperrung der Staatsstraße wieder aufgehoben werden konnte vergingen letztlich gut vier Stunden.

„Der entstandene Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden, dazu müssen in den kommenden Tagen Fachleute Stellung nehmen“, so die Polizei. Es wird aber davon ausgegangen, dass der Schaden in die Zehntausende geht. Die Brandursache zu erforschen ist nun Aufgabe der Weilheimer Kriminalpolizei. Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) begannen deshalb noch während der Löscharbeiten mit ihren Ermittlungen. Die Beamten bitten auch Zeugen, sich bei der Polizei zu melden:

Wer hat im Zusammenhang mit dem Brand Feststellungen machen können? Wem fielen dort im Laufe des Tages Fahrzeuge oder Personen auf? Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter der Telefonnummer (0881) 6400 oder der Polizeiinspektion Wolfratshausen unter der Telefonnummer (08171) 42110 in Verbindung zu setzen.

Bilder: Waldbrand in den Isarauen

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