Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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Gemeinsame Sache: Kinderchor (vorne) und Jumiks (hinten) haben in St. Andreas Aufbruchslieder gesungen.

Aufbruchsstimmung

Wolfratshausen - Der Kinderchor und die Jumiks der Pfarrei St. Andreas haben unter der Leitung von Franz-Josef Filous gemeinsame Sache gemacht. Am Freitagabend standen sie zusammen auf der Bühne des neuen Pfarrsaals und unterhielten die rund 100 Zuhörer bestens.

Das Motto des ersten Teils, mit dem die Kinder und Jugendlichen an diesem Abend begeisterten, lautete „Aufbruch“ – passend zu der an Ostern bevorstehenden letzten Griechenlandfahrt der Jumiks.

Acht Lieder präsentierten die Nachwuchssänger mit großem Engagement und wunderbaren Stimmen. So hieß es unter anderem „Einen neuen Aufbruch wagen“, „Unterm gleichen Himmelszelt“ und „Caminando va, Leben lebt vom Aufbruch“. Dass es viele verschiedene Aufbrüche gibt, erklärte Ansager David Widmann den Zuhörern. Einen Aufbruch, um zu helfen. Zudem könne man rein virtuell mit dem Computer aufbrechen oder nur mit der Seele. Die Lieder waren Mutmacher, sie animierten dazu, immer wieder einen neuen Aufbruch zu wagen – mit gesetzten Segeln, raus aus der Hafensicherheit. Und das alles „nicht später, nicht morgen, jetzt!“

Im zweiten Teil erfreuten die Jumiks das Publikum mit einem Musical. Und auch hier gab’s mit dem Titel „Götterolympiade“ einen aktuellen Bezug. So brach man auf, um sich auf dem höchsten Berg Griechenlands umzusehen, auf dem rund 2920 Meter hohen Olymp. Dort angekommen, beratschlagten Göttervater Zeus (Arno Harth) und Göttermutter Hera (Sigrun Filous), wie sie ihren streitsüchtigen Nachwuchs unter Kontrolle bringen könnten. Denn Ares (Kajetan Reisner), Aphrodite (Amelie Röttger), Athene (Lisa Röttger), Dionysos (Stephan Schwellenbach) und Apollo (Florian Firlus) wetteiferten darum, wer der oder die Beste ist. Zeus und Hera beschließen, dass sie sich bei einer Olympiade miteinander messen sollen. Jeder darf einen Tag lang die Menschen regieren. Wer kann’s am besten?

Geschrieben haben das Stück Cäcilia und Johannes Overbeck. Das Besondere war, dass bis auf kleine Accessoires keine Kostüme oder Requisiten eingesetzt wurden. Das Musical wurde konzertant aufgeführt – mit Live-Band. (njd)

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