Horror auf A8: Unbekannter wirft Pflasterstein auf fahrendes Auto

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Unter Druck gerieten die Geretsrieder River Rats um Vladimir Zvonik (li.), nachdem sie ihre Führung nicht ausbauen konnten. Peißenberg siegte am Ende klar mit 5:1.

Eishockey

Ausrutscher im Dauerregen

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Bei widrigen Wetterverhältnissen unterliegen die die Geretsrieder River Rats dem TSV Peißenberg mit 1:5. 

Geretsried Nicht aufgegangen ist der Plan der Geretsrieder River Rats, aus ihren beiden Wochenend-Heimspielen sechs Punkte zu holen. Zwei Tage nach dem 5:2-Sieg gegen Füssen unterlag der ESC am Sonntagabend dem TSV Peißenberg vor 300 Zuschauern klar mit 1:5 (1:0, 0:2, 0:3). Trainer Ludwig Andrä haderte insbesondere mit der Chancenverwertung seiner Schützlinge im zweiten Drittel: „In diesem Abschnitt hatten wir 20:10 Schüsse für uns, machen aber kein Tor.“

Das Bayernliga-Derby stand unter keinem guten Stern. Wegen des starken Dauerregens konnte die Partie erst mit 45-minütiger Verspätung angepfiffen werden. Auch dann hatten beide Teams noch Probleme mit dem Wasser auf dem Eis. Den besseren Start erwischten die Hausherren, die zuerst eine 3-5-Unterzahl überstanden und schließlich im Powerplay durch Maximilian Hüsken in Führung gingen (6.). In der Folge zeigte ESC-Keeper Martin Morczinietz gegen Peißenbergs flinken Kanadier Brandon Morley einige gute Paraden. Nach zehn Minuten hatten sich auch die Gäste mit dem Wetter abgefunden und es ergab sich ein offener Schlagabtausch.

Im zweiten Drittel hätten die River Rats die Zeichen vorzeitig auf Sieg stellen können, ja müssen. Doch auch während einer dreiminütigen 5-3-Überzahl – TSV-Goalie Felix Barth hatte wegen einer Attacke auf Ondrej Horvath eine Spieldauerstrafe kassiert – brachte der ESC nichts zustande. Peißenberg wurde jetzt immer munterer, egalisierte durch Manfred Eichberger auf 1:1 (31.) und ging durch Matthias Müller (37.) in Führung. Auch im Schlussdrittel zeigten die Gäste den größeren Willen, während bei Geretsried vieles nur Stückwerk blieb. Gegentore zum 1:3 (44.), 1:4 (48.) – mutmaßlich ein nicht korrektes Handtor – und 1:5 (56.) waren die Folge. Der TSV leistete sich sogar den Luxus, durch Morley einen Penalty zu verschießen.

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