Autoschau auf "englischem Rasen"

- Geretsried - "Wer kein Interesse hat, soll es bleiben lassen": Die von einigen Autohändlern geäußerte Kritik an der Autoschau des Motorsportclub (MSC) Geretsried im ADAC, lässt Veranstalter Gunter Siegmund kalt. "Wer seit 30 Jahren nicht dabei war, darf gar nicht rummeckern", kommentiert er die Aussage des Wolfratshauser Renault-Händlers Heinz-Gerhard Moll, die Autoschau sei "ein Riesenaufwand für nix" (wir berichteten). Auch Kritik am Standort Böhmwiese - wie von Rudi Pennig, Inhaber des Toyota-Autohauses Pennig, geäußert, lässt Siegmund nicht gelten. Der Standort sei "optimal" - es sei denn "mir zeigt jemand einen besseren, wo man in Geretsried 280 Neuwagen präsentieren kann". Nur etwa zehn Prozent der Fahrzeuge würden tatsächlich auf einer Wiese ("Das ist genau genommen englischer Rasen.") stehen - 90 Prozent auf befestigtem Untergrund. "Also was soll das Argument, dass man die Fahrzeuge aufwändig reinigen müsse? Vielleicht ist da ein Grashalm dran, aber sonst?"<BR>

Dass Autoschau-Besucher wie berichtet das eine oder andere Fabrikat vermissten, kann Siegmund teilweise nachvollziehen: "Dass das Autocenter Berner im vergangenen und in diesem Jahr nicht dabei war, fande ich auch schade. Aber nächstes Jahr kann`s ganz anders aussehen."cce<P>

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