„Um Azubis muss gebuhlt werden“

Bad Tölz-Wolfratshausen - Die Zahl der offenen Stellen zum Lehrjahresbeginn übersteigt die der Bewerber. Viele schieben Jobsuche auf die lange Bank.

„Wir haben eine umgekehrte Situation gegenüber früheren Jahren: Aus dem Ausbildermarkt wird ein Auszubildendenmarkt“: Diese Feststellung trifft Reinhold Krämmel, Vorsitzender des IHK-Gremiums Bad-Tölz-Wolfratshausen/Miesbach. Das heißt: Nach aktuellem Datenstand der IHK sind bayernweit rein rechnerisch rund 2600 Ausbildungsplätze mehr angeboten worden, als es Bewerber gab. Einige Stellen würden höchstwahrscheinlich unbesetzt bleiben.

„Uns ist aufgefallen, dass immer mehr Jugendliche die Jobsuche auf die lange Bank schieben“, so Katharina Kristen, Sprecherin der Agentur für Arbeit in Rosenheim. Deswegen empfiehlt sie einen Termin bei der Berufsberatung. Auch für dieses Lehrjahr sei das noch möglich: „Wir bieten auch Aufbaukurse und Nachhilfe während der Lehre für schulisch Schwache an.“ (kia)

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