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Das erfo lgreiche Badminton-Team des Geretsrieder Gymnasiums (v. li.): Lehrerin Mona Künzer, Maximilian Becker-Platen, Samuel Gnalian, Felix Bauereiß, Lisa Bußler, Leonard Husmann, Adriana Hopfauf und Pia Schröder. Es fehlen Caroline Rieth, Philip Bußler und Patrick Rose.

Badminton

Geretsrieder Gymnasium qualifiziert sich fürs Badminton-Bundesfinale

Jugend trainiert für Olympia – im Rahmen dieses Bundeswettbewerbs messen sich jährlich Schulmannschaften aus ganz Deutschland in 19 Sportarten miteinander. Eine dieser 19 Sportarten ist Badminton. Und eine Schule, deren Mannschaften seit Jahren sehr erfolgreich in dieser Disziplin für Olympia trainieren, ist das Gymnasium Geretsried.

Geretsried  Hier wurde auch das bayerische Landesfinale ausgetragen. Zu dem traten 80 junge Badmintonspieler, organisiert in 13 Mannschaften, in der Sporthalle des Schulzentrums gegeneinander an. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Dr. Hermann Deger und von Landrat Josef Niedermaier fand Thomas Glatzeder von der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport motivierende Worte: „Nur falls Ihr es noch nicht wisst: Ihr seid die Besten der Besten in Bayern.“

Monatelange Qualifikation vor dem Landesfinale

Um den Leistungen der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden, ließ man sie je nach Alter und Geschlecht in unterschiedlichen Wettkampfklassen gegeneinander antreten. Um aus allen Teilnehmern die Elite herauszusieben, war dem Landesfinale eine monatelange Qualifikation vorangegangen. „Die ersten Spiele fanden teilweise noch im städtischen Bereich statt, dann folgten Regionalentscheide. Übrig blieb schließlich in jeder Wettkampfklasse je eine Siegermannschaft aus Nord- und eine aus Südbayern“, erklärte Glatzeder. Nur für die Bertold-Brecht-Schule in Nürnberg wurde eine Ausnahme gemacht. Denn hier befindet sich der Landesleistungsstützpunkt des Bayerischen Badminton-Verbands. „Als Eliteschule hätte Nürnberg sonst alle anderen wahrscheinlich platt gemacht, und das macht ja niemandem Spaß. Deswegen haben sie eine Wildcard direkt zum Landesfinale bekommen“, erklärte der Beauftragte.

Für fünf Teams ging es um den Einzug ins Bundesfinale

Für fünf Teams ging es um noch mehr als Spaß und Sieg, nämlich um den Einzug ins Bundesfinale in Berlin Anfang Mai. Das Gymnasium Bad Königshofen hatte genau wie Geretsried in der Wettkampfklasse II eine gemischte Truppe gemeldet. In der Wettkampfklasse III kämpften das Hanns-Seidel-Gymnasium aus Hösbach, das Rudolf-Diesel-Gymnasium aus Augsburg und die Bertold-Brecht-Schule Nürnberg ebenfalls um die Finalteilnahme.

Entscheidendes Mixed leider verloren

Zunächst sah es nicht gut aus für die Geretsrieder, die sich im Wesentlichen aus Vereinsspielern der TuS-Badmintonsparte zusammensetzt und von anderen Schülern des Gymnasiums ergänzt wird. „Leider hat unsere Mannschaft das entscheidende Mixed verloren“, berichtete Mona Künzer, Lehrerin am Gymnasium und örtliche Wettkampfleiterin. Enttäuscht gaben sich die Schüler zunächst mit dem zweiten Platz hinter Bad Königshofen zufrieden.

Siegerehrung mit Überraschung

Bei der Siegerehrung aber gab es eine große Überraschung: Ein anderes Bundesland hatte keine Mannschaft für das Finale in Berlin gemeldet. „In diesem Jahr ist Bayern an der Reihe, einen Ersatz zu schicken“, weiß Künzer, die auch die Betreuung der Schulmannschaft übernommen hatte. „Die Freude darüber war riesig.“ Vom 2. bis 6. Mai wird also zum wiederholten Mal das Frühlingsfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ mit Geretsrieder Beteiligung stattfinden. Und nicht nur damit ist Künzer mehr als zufrieden: „Es war ein sehr schönes Turnier mit tollen Spielen.“

Ergebnisse

WK IV Mädchen: 1. Plattling, 2. Bad Königshofen. WK IV Jungen:1. Augsburg, 2. Marktheidenfeld. WK III Mädchen:1. Vilshofen, 2. Bad Königshofen. WK III Jungen: 1. Vilshofen, 2. Würzburg. WK III gemischt: 1. Nürnberg, 2. Augsburg, 3. Hösbach. WK II gemischt:1. Bad Königshofen, 2. Geretsried.

Von Carina Sappl

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