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S7- Verlängerung: Die Bahn bleibt hart

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Stehvermögen ist in den Rathäusern gefragt: Noch bis zum 13. Februar hängen die Pläne zur S-Bahn-Verlängerung in Wolfratshausen, Geretsried und Königsdorf aus. Foto: archiv
Stehvermögen ist in den Rathäusern gefragt: Noch bis zum 13. Februar hängen die Pläne zur S-Bahn-Verlängerung in Wolfratshausen, Geretsried und Königsdorf aus. Foto: archiv

Bad Tölz-Wolfratshausen - Die Unterlagen zum S 7-Planfeststellungsverfahren stehen nicht im Internet. Jetzt häufen sich in Wolfratshausen die Beschwerden.

Das Interesse am S 7-Planfeststellungsverfahren ist groß. Seit neun Tagen liegen die Unterlagen in den Rathäusern Wolfratshausen, Geretsried und Königsdorf aus. In der Loisachstadt häufen sich allerdings die Beschwerden, dass die Pläne nicht im Internet einsehbar sind.

Um Urheberrechte zu schützen, hatte die Deutsche Bahn als Vorhabensträgerin und Eigentümerin der Pläne eine Veröffentlichung im Netz abgelehnt - zum Leidwesen von Bürgern und Kommunen, der Regierung von Oberbayern und des Freistaats (wir berichteten).

Groß ist der Unmut in Wolfratshausen. Susanne Leonhard zufolge beschweren sich mindestens zwei von drei Interessierten. „Die Leute hätten alle gern die Möglichkeit gehabt, sich die Sachen in Ruhe anzuschauen“, sagt die Bauamtsmitarbeiterin. Auch schriftliche Proteste seien im Rathaus eingegangen. „Wir antworten den Vefassern mit dem Hinweis, dass wir ihre Beschwerden an die Regierung von Oberbayern weiterleiten werden“, kündigt Leonhard an. Laut deren Pressestelle ist noch keine Beschwerde eingegangen vor. „Nach Eingang der Schreiben werden wir die Bürger umgehend über unsere Haltung und die Rechtslange informieren“, so ein Pressesprecher. Auch der Regierung wäre an einer Veröffentlichung im Internet gelegen. Der Pressesprecher: „Auf Anfrage der Regierung als zuständiger Anhörungsbehörde hat der Vorhabensträger diese Zustimmung jedoch verweigert und damit unserem Anliegen, die Transparenz der Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung zu erhöhen, nicht entsprochen.“ (nej)

Mehr dazu lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur.

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