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Auf Tuchfühlung: Zwischen Trachtler, Musikkapellen und Zaungäste passte am Sonntag in Baiernrain an manchen Dorfstraßen kein Notenblatt.
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„Ein wunderschöner Tag für alle Trachtler“

„Tracht ist, was im Herzen ist“, sagte Bayerns stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner. Beim 106. Oberlandler Gaufest in Baiernrain präsentierten am Sonntag 54 Trachtenvereine Brauchtum und bayerische Lebensart.

Baiernrain – Es war ein beeindruckendes Bild: Vom rechten bis zum linken Horizont zogen knapp 5500 Trachtler aus 54 Vereinen am Sonntag auf der Baiernrainer Hauptstraße aneinander vorüber. Das Ganze unter weiß-blauem Himmel und vor dem Panorama der bayerischen Alpen. Mehr als 30 Blaskapellen und Spielmannszüge sorgten für Stimmung und den richtigen Takt zum Marschieren.

Selbst die jüngsten Trachtler, von denen einige nicht älter als drei oder vier Jahre waren, strengten sich an, im Gleichschritt mit den Großen mitzuhalten. Hunderte von Besuchern – fast alle in Dirndl und Lederhosen – standen Spalier, um den schier endlos langen Festumzug des 106. Oberlandler Gaufests zu bestaunen.

Während des Feldgottesdienstes zuvor waren die meisten Standarten und Vereinsfahnen noch in ihre Regenhauben gehüllt gewesen. Doch nach ein paar kräftigen Schauern „hat auch der Herrgott Verständnis gehabt und die Sonne geschickt“, wie es Gauvorstand Hans Schwaiger formulierte. Pfarrer Slawomir Fijalkowski vom Pfarrverband Otterfing-Steingau-Baiernrain betonte in seiner Predigt die enge Verbindung von bayerischer Lebensart und dem Christentum. „Echte Tracht ist nicht nur das G’wand, sondern das, was im Herzen ist“, betonte die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner in ihrer Begrüßungsansprache – und erntete dafür kräftigen Applaus. Beim anschließenden Festumzug marschierte Bayerns Wirtschaftsministerin ganz vorne im schwarzen Schalk mit rotem Nelkenbukett mit. Die Schirmherrin, Dietramszells Bürgermeisterin Leni Gröbmaier, saß in der Ehrenkutsche.

Angeführt wurde die rund 200 Mitglieder starke Abordnung des gastgebenden Trachtenvereins d’Jasbergler Baiernrain von dem elfjährigen Leonhard mit der Vereinstafel. „Na, die is ned so schwer“, meinte er tapfer. Nach eineinhalb Stunden und knapp zwei Kilometern Wegstrecke war der Bub aber doch froh, dass er die Tafel ablegen konnte.

VereinsvorstandPertold ist erleichtert

In den beiden riesigen Festzelten am Ortsrand ging es anschließend weiter mit Wirtshausmusik, Alphornbläsern und Plattlervorführungen. Vereinsvorstand Jakob Pertold war die Erleichterung anzumerken, dass der gigantische Festzug reibungslos über die Bühne gegangen war: „Nur ein paar Staus gab es zwischendrin.“ Auch das Wetter habe mitgespielt. Gauvorstand Schwaiger zeigte sich beeindruckt, wie der 200-Seelen-Ort Baiernrain die logistische Herausforderung gemeistert hatte: „Ein wunderschöner Tag für alle Trachtler.“ 

CLARA WILDENRATH

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