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Vom Gastronom zum Immobilienunternehmer

Nach der Lehre zum Koch ist Carlheinz Bartsch in der Gastronomie in München tätig. Er bildet sich fort, besucht die internationale Hotelfachwirtschule und schließt mit 23 Jahren als Hotelbetriebswirt ab. Schon damals ein Zeichen, wie ehrgeizig Bartsch ist. Dann entwickelt er den elterlichen Betrieb weiter und erweitert die Bahnhofsgaststätte der Eltern zu einem renommierten Party- und Cateringservice mit 44 Mitarbeitern und über 300 Veranstaltungen pro Jahr.

Das an die Wirtschaft angrenzende Grundstück lässt er aufwerten, in dem er es bebaut und Mieter für die Objekte sucht – ein erster Schritt in der Immobilienbranche. „Das ist mir ganz gut von der Hand gegangen“, sagt er. Bartsch gründet daraufhin seine Immobilienfirma.

Heute zählt der Wolfratshauser zu den erfolgreichsten Maklern im Münchner Süden. Bartsch lächelt wieder. „Ich weiß jetzt, was Berufung ist“, sagt er. „Ich könnte nichts anderes mehr machen.“

Die harten Lehrjahre als Koch prägen die Firmenphilosophie

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Überall im neuen Immobilien-Kompetenz-Zentrum an der Sauerlacher Straße in Wolfratshausen dominieren warme Farben und natürliche Materialien. Es wurde viel Holz und Glas verbaut. „Wir wollen damit unterstreichen, wie bodenständig und transparent wir arbeiten“, sagt Bartsch. Bodenständigkeit, Fleiß und Ehrlichkeit: Das hat der Wolfratshauser in seiner Ausbildung gelernt. Die war aber keineswegs in der Immobilienbranche – sondern in der Gastronomie.

Eigentlich wollte Carlheinz Bartsch Goldschmied werden. Seine Eltern betrieben jedoch die ehemalige Bahnhofsgaststätte in Wolfratshausen und so entschied sich Bartsch, den Betrieb weiterzuführen. Er absolvierte eine Ausbildung zum Koch im Gasthaus Lacherdinger in Ascholding. „Es hat viel Spaß gemacht, aber es war eine harte Zeit“, sagt er heute.

Aus dieser Zeit hat sich der Leitspruch seiner Firma ergeben: „Ohne Fleiß kein Preis“ und „Ehrlichkeit zahlt sich aus“. Ehrlichkeit – das heißt auch, den Kunden ihre Traumhäuser nicht schöner zu reden als sie sind. „Wir sagen immer, was gut und was schlecht ist“, sagt Bartsch. Das Konzept geht auf: Die Firma hat über 2500 Häuser, Wohnungen, Büros und Grundstücke vermittelt und beschäftigt derzeit 13 Mitarbeiter – von Immobilienmaklern, Sachverständigen, Immobilienfachwirten und Immobilienkaufleuten bis hin zu eigenen Grafikern, die Immobilienprojekte schnell und ohne große Wege professionell aufbereiten können. Bartsch hat auf das richtige Pferd gesetzt. Der Immobilienmarkt boomt, das zeigt die rege Firmenaktivität: Bartsch vermarktet derzeit beispielsweise 54 Wohneinheiten in Pfaffenhofen an der Ilm, 121 Wohnungen in Feldkirchen sowie Projekte „Am Bucheneck“ und am Künneckeweg in Geretsried, sowie Wohnungen in Gmund, Neubiberg, Olching und Solln.

Im Immobilien-Kompetenz-Zentrum werden Häuser kostenlos geschätzt

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Im Immobilien-Kompetenz-Zentrum ist es auch möglich, die eigene Immobilie bewerten zu lassen – kostenlos und unverbindlich. Mit Hilfe anerkannter Verfahren bewerten Bartsch und sein Team Häuser, Wohnungen, Grundstücke und Gewerbeobjekte. Und zwar marktgerecht und kostenfrei. „Man muss ja wissen, was die eigene Immobilie wert ist.“

Von Montag bis Freitag ist die Immo-Lounge von 9 bis 18 Uhr durchgehend geöffnet, zudem können Termine vereinbart werden. Kunden stehen ausreichend hauseigene Parkplätze und zwei Elektrotankstellen hinter dem Haus zur Verfügung. Dort stehen auch die beiden Umzugsanhänger, die Bartschs Kunden kostenfrei nutzen können.

Die Mitarbeiter parken in einer Tiefgarage. Auch hier gibt es eine Elektrotankstelle, an der ein Fahrzeug hängt, das alle Makler für ihre Termine verwenden können.

Der Strom kommt von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, der in einer Batterie gespeichert wird. Das Gebäude selbst verbraucht wenig Energie: Jede Lampe – vom eingelassenen Spot in der Treppenstufe bis zur stufenlos regelbaren Lampe über dem Schreibtisch – besteht aus stromsparenden LED-Leuchten. Die Wärme kommt aus dem Erdboden: dank einer Wärmepumpe mit sieben Mal 100 Meter tiefen Bohrlöchern im Erdreich.

Übrigens kann man im Immobilien-Kompetenz-Zentrum auch wohnen: Es gibt eine Wohnung mit 88 Quadratmetern Größe. Mit edlem Bad, Design-Vinylböden und einem tiefen Balkon zur Westseite mit viel Abendsonne.

Die nächsten Projekte warten schon

Bartschs Betrieb ist organisch gewachsen. Angefangen hat alles mit der Vermietung seiner eigenen Räumlichkeiten, kurz darauf hat er sich auf den Neubauvertrieb spezialisiert. Zudem verkauft er nun Gebrauchtimmobilien und vermarktet Büros und Einzelhandelsflächen, verkauft und entwickelt Grundstücke – wie zum Beispiel bei der Angerwiese in Wolfratshausen.

Dafür muss man sich auskennen. Deswegen hat sich Bartsch intensiv in die Materie eingearbeitet: Er ist Inhaber der IHK-Zertifikate als Bauträger sowie als Haus- und Grundstücksverwalter. Zudem ist Bartsch geprüfter Immobilien-Sachverständiger (BDSH) und geprüfter Immobilienfachwirt (IMI). „Ich bin Stier und war schon immer sehr ehrgeizig“, sagt er.

Deswegen arbeitet er schon an einem nächsten Projekt: Er schreibt ein Fachbuch über die ganzheitliche Immobilienvermarktung von A bis Z. Noch ist es nicht fertig – weil der Makler selbst gerade so viel mit Immobilienvermarktung und dem Bau des Immobilien-Kompetenz-Zentrums zu tun hat.

Das Immobilien-Kompetenz-Zentrum ebnet den Weg in die Zukunft

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Seine Ehefrau Gabriele arbeitet in der Buchhaltung in der Firma mit und Tochter Julia (15) möchte später gerne in die Firma Bartsch Immobilien einsteigen. Da ist es konsequent, mit dem neuen Immobilien-Kompetenz-Zentrum den Weg für die weitere, erfolgreiche Zukunft zu ebnen. Dafür hat Bartsch viel Geld in die Hand genommen und der Stadt Wolfratshausen das Grundstück an der Sauerlacher Straße Ende 2013 als Höchstbietender abgekauft. Bartsch überweist den Kaufpreis sofort. „Ich habe mich verliebt, wir wollten hier unbedingt her“, sagt er. Anfang März 2015 erteilt das Landratsamt die Baugenehmigung.

Die Gebäudeplanung übernimmt er selbst - mit dem Bleistift auf Millimeterpapier im Maßstab 1:50, und zwar bei einigen Zigarren auf dem Balkon seiner Wohnung. Bartsch plant per Hand, die Firmen aus der Region setzen seine Vorstellungen um. Wegen der exponierten Lage soll das Gebäude städtebaulich super aussehen. Es soll innovativ und modern werden, zur Stadt Wolfratshausen passen und Charakter ausstrahlen. Es entsteht ein großzügiges, helles Gebäude und ja, auch das – bei den Planungen ein heftiger Sonnenbrand auf Carlheinz Bartschs Nase. „Das war ein Herzensprojekt. Da achtet man nicht mehr auf die Zeit“, sagt er und lacht. „Das hier ist mein zweites Wohnzimmer.“

Was darf’s sein: Ein Cappuccino oder ein neues Haus?

Wer das exponierte Gebäude betritt, hat irgendetwas mit Immobilien zu tun. Hier sind alle Kompetenzen unter einem Dach gebündelt. Entweder der Besucher schaut zum Bauträger Ten Brinke, deren Büro mit über drei Meter hohen Räumen Studiocharakter hat. Oder der Kunde interessiert sich, was der Immobilienmarkt bietet. Dabei soll kein Kaufdruck entstehen: Jeder ist bei Bartsch in der Immo-Lounge auf einen Kaffee eingeladen und kann sich auch von außen die Immobilienangebote an großen Display im A2-Format anschauen.

Auf einem Beamer laufen zudem kurze Image-Filme, die dank Videoaufnahmen von einem Immo-Heli sofort einen Rundum-Überblick über die Immobilien geben - ein Service mit Alleinstellungsmerkmal. Die Videos können auch über die neue Internetseite unter www.bartsch-immo.de abgerufen werden. Das ermöglicht auch auswärtigen Kaufinteressenten, sich ein erstes Bild von den Objekten zu machen ohne selbst den möglicherweise weiten Weg in die Region fahren zu müssen. Der „Immo-Heli“ kostet nicht mehr als die normale Vermarktung. Er fliegt außen um die Gebäude herum und auch innen hinein. Eine innovative Erfindung - das passt.

Bartsch erzählt, dass er einer der ersten war, der Zeitungsinserate mit Bildern geschalten hat. Als dies in den Farben schwarz-weiß langsam zum Standard wird, setzt er als einer der ersten auf Farbbilder. Auch eine Hauszeitung gibt es nun schon im zweiten Jahr. Mit einer Auflage von 100.000 Stück - die Ausgabe lag übrigens auch unserer Zeitung bei - informiert Bartsch darin über aktuelle Immobilieentwicklungen.