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Auf Sieg wollen die River Rats um Hans Tauber (Mi.) am Sonntag gegen Schongau spielen. Der ESC benötigt dringend Punkte für das Erreichen der Verzahnungsrunde.

Eishockey

Beim ersten Tor regnet’s Teddys

Am Sternstunden-Tag wollen die Geretsrieder River Rats hilfbedürftigen Kindern helfen und gegen die EA Schongau wichtige Punkte im Kampf um Platz acht holen.

Geretsried – Allmählich trennt sich in der Bayernliga die Spreu vom Weizen. Während das Geretsrieder Eishockeyteam vor dem Heimspiel gegen die EA Schongau (17 Uhr) zwei Zähler Rückstand auf einen Startplatz in der Verzahnungsrunde hat, beträgt die Differenz bei den Gästen bereits neun Punkte. Als „eminent wichtige Partie“ stuft daher Ludwig Andrä das Derby gegen die Mammuts ein. „Nicht nur, weil wegen des Sternstundentags auch das Bayerische Fernsehen im Stadion ist. Wir wollen unseren treuen Zuschauern tolles Eishockey bieten und mit einem Sieg drei Punkte auf unser Konto verbuchen“, sagt der ESC-Trainer.

Ihm liegt die 4:5-Niederlage aus der Vorrunde noch immer schwer im Magen. „Das ärgert mich noch immer. Denn diese Punkte gehen uns bei der knappen Tabellensituation echt ab“, sagt der 46-Jährige.

Die Lechstädter verfügen über die schlechteste Auswärtsbilanz der Bayernliga, haben lediglich einen einzigen Zähler bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Dorfen geholt. In den jüngsten fünf Begegnungen reichte es nur zu einem 5:3-Erfolg über Schlusslicht Pegnitz. Doch die Niederlagen gegen Bad Kissingen (3:5), Königsbrunn (4:5) sowie Dorfen (4:5) und Erding (3.4) jeweils in der Overtime waren nur denkbar knapp. Aus dem zweitfairsten Team der Liga mit der schlechtesten Offensive (45 Treffer) ragen die beiden Kontingentspieler Jakub Muzik (10 Tore/9 Assist) und Milan Kopecky (9/9) heraus.

„Wir müssen vom ersten Bully an bereit sein und sofort das Heft in die Hand nehmen. Vor allem müssen wir die Sturmreihe mit Kopecky in den Griff bekommen. Alles andere ist machbar“, vertraut Ludwig Andrä seinen Schützlingen. Wieder mit von der Partie ist Maximilian Hüsken, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte. 

Zweimal Eishockey für einen guten Zweck

„Wir helfen Kindern“ lautet das Motto für den Eishockey-Sonntag in Geretsried. Zugunsten der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks gibt es um 14 Uhr ein Match zwischen den Geretsrieder „Allstars“ und einem Prominententeam. Für die Hausherren schnüren TuS-Veteranen wie Torhüter Markus Janka, Hubert Jellen, Peter Holdschik, Christian Ott, Christian Urban, Andreas Kruck und Rudi Sternkopf die Schlittschuhe. Für die Sternstunden-Auswahl treten unter anderem Torwart Sven Klockner, Daniel Lenz, Florian Jäger, Markus Feierabend, Peter Reiter, Florian Zeller, Hans Harrer und Sepp Keller an.

Beim Match der River Rats gegen Schongau ab 17 Uhr findet ein so genannter „Teddy Bear Toss“ statt. Das heißt, wenn der ESC sein erstes Tor erzielt, können Teddys und andere Plüschtiere aufs Eis geworfen werden. Mit einem ambitionierten Wurf wird dabei vielen hilfsbedürftigen Kindern geholfen. Als Schirmherr für diese Aktion konnte Korbinian Holzer gewonnen werden. Der NHL-Profi von den Anaheim Ducks kennt den „Teddy Bear Toss“ aus Nordamerika und freut sich über das Engagement seines Heimatvereins: „Eine super schöne Aktion. Das passt absolut perfekt in der Weihnachtszeit. Wir hoffen natürlich auf viele Zuschauer und jede Menge Stofftiere für einen guten Zweck“, so der 30-Jährige.

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