Sprecherin bestätigt: Trumps Chefstratege Bannon verlässt das Weiße Haus

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Bald geht’s los: Der Gemeinderat hat den Bebauungsplan für das Wohnprojekt am Kreuzfeld abgesegnet. 

Betreutes Wohnen

Pflege-WG kann kommen

Nach fast zehnjähriger Planung, einem Verfahrensstreit mit einer Anwohnerfamilie und mehreren abgesprungenen Investoren ist es nun soweit: In seiner jüngsten Sitzung segnete der Gemeinderat den neuen Bebauungsplan für das Projekt „Ambulant betreute Wohngemeinschaften und barrierefreie Wohneinheiten“ am Dietramszeller Kreuzfeld ab.

Dietramszell – Der Betreiber, die Maro-Genossenschaft aus Ohlstadt, rechnet „in Kürze“ mit der offiziellen Baugenehmigung und will noch im März mit den Ausschreibungen starten. Baubeginn soll im Sommer 2017 sein. „Ich freue mich sehr, dass Bürgermeisterin Gröbmaier nie den Optimismus verloren hat. Nachdem die Idee eines Wohnprojektes für Senioren in Dietramszell doch einige Berg- und Talfahrten erleben musste, entsteht nun mit vereinten Kräften ein soziales Projekt, wie es so bislang im Landkreis einzigartig ist“, erklärte Maro-Vorstand Inge Schmidt-Winkler in einer Pressemitteilung.

Bezug ist ab Herbst 2018 geplant

Im Herbst 2018 sollen die beiden Häuser bezugsfertig sein. Auf insgesamt 700 Quadratmetern stehen dann jeweils neun Plätze für Pflegebedürftige und Demenzkranke in zwei ambulant betreuten Wohngemeinschaften zur Verfügung. Darüber hinaus umfasst das Objekt acht barrierefreie Zwei-Zimmer-Wohnungen mit je 65 Quadratmetern. Neben den privaten Räumen gibt es gemeinschaftliche Nutzflächen und Außenanlagen. Interessenten können sich laut Maro aktuell noch um freie Wohnungen bewerben. Wie bei allen Projekten der Genossenschaft würden die zukünftigen Mieter an der Gestaltung der Innenarchitektur und der Gemeinschaftsflächen mitwirken. Im Rahmen der moderierten Begleitung durch die Maro soll so eine lebendige Hausgemeinschaft nach dem Motto „Mehr miteinander und nicht nebeneinander“ entstehen.

Nachhaltige und energieeffiziente Bauweise wichtig

Für die Planung ist das Freisinger Architekturbüro Deppisch verantwortlich. Besonderen Wert habe man auf eine ökologische, nachhaltige und energieeffiziente Bauweise gelegt, so Maro. Wichtig sei der Genossenschaft eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Verein Miteinander-Füreinander. Dessen Vorsitzende Waltraud Bauhof setzt sich bereits seit vielen Jahren für eine seniorengerechte Wohnlösung in Dietramszell ein.

Gesamtkosten fast sechs Millionen Euro

Die Gesamtkosten für das Wohnprojekt belaufen sich nach Angaben der Maro-Genossenschaft auf fast sechs Millionen Euro. 20 Prozent der Kosten werden über Eigenkapital der Genossenschaft finanziert, 40 Prozent über Förderdarlehen der Regierung von Oberbayern und der Rest über ein Darlehen der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Derzeit zählt die Genossenschaft rund 470 Mitglieder. Für das Dietramszeller Immobilienobjekt können laut Maro noch Anlegeranteile im Gesamtwert von 300 000 Euro gezeichnet werden.

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