Treue Mitglieder ehrte der Vorsitzende Hans Ketelhut (re.) in der Hauptversammlung. Das Foto zeigt sitzend Walter Völker und Roswitha Herber (30 Jahre) sowie stehend (v. li.) Waltraud und Arthur Garreis (10 Jahre), Norbert und Christa Hüller (20 Jahre), Siegbert und Gertraude Herrmann (30 Jahre) sowie Luise Stelzer (30 Jahre). Foto: wn

Blumenball bleibt das Sorgenkind

Geretsried - Aktive Mitglieder des Geretsrieder Verschönerungsvereins leisten mehr als 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Diese ehrte der Vorsitzende Hans Ketelhut in der letzten Hauptversammlung.

1065,5 ehrenamtliche Arbeitsstunden erbrachten die aktiven Mitglieder des Geretsrieder Verschönerungsvereins im vergangenen Jahr. Das berichtete Schriftführerin Ursula Mayer während der Hauptversammlung im Gasthof Geiger. In Anerkennung seines „jahrzehntelangen ehrenamtlichen Engagments zum Wohle der Stadt“ war der Verein 2013 mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet worden.

Die Mitglieder halfen auch im vergangenen Jahr bei der Pflege der städtischen Grünlagen (386,5 Stunden) und kümmerten sich um die Sozialgräber auf dem Waldfriedhof (167 Stunden). 282 Stunden erforderten allein die Organisation und Durchführung des Blumenballs - zugleich das „Sorgenkind“ des Vereins, wie Vorsitzender Hans Ketelhut anmerkte. Dieser in seinen Augen „schönste Ball im Umkreis“ sei jedes Jahr defizitär und deshalb auf Dauer nicht zu halten, zumal nur zehn Prozent der Besucher Mitglied im Verein seien. Erfreulich sei dagegen die Veranstaltung „Hoagascht trifft Törggelen“, zu der die Mitgliedschaft fast vollständig erscheint und die heuer am 23. Oktober stattfindet. Der Vorschlag der Vorstandschaft, den Jahresbeitrag ab 2015 von bisher acht auf zwölf Euro zu erhöhen, wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Zum Schluss ehrte Ketelhut zahlreiche langjährige Mitglieder mit Urkunden und Geschenken: für zehn Jahre Waltraud und Arthur Garreis sowie Josef Holzer und Peter Zöhren, für 20 Jahre Wolftrud Rösel-Nahr sowie Christa und Norbert Hüller, für 30 Jahre Siegbert und Gertraude Herrmann sowie Roswitha Herber, Luise Stelzer und Walter Völker sowie für 40 Jahre Wilhelm Modlmayer. wn

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