Buchstäblich in Kontrolle gerauscht

- 1000 Euro Geldstrafe für Unfallfahrer

Wolfratshausen/Geretsried - Ausgesprochenes Pech hatte ein 46-jähriger Werkzeugmacher aus Geretsried: Bei einer abendlichen Fahrt nach Höhenrain prallte sein Pkw auf der Wolfratshauser Schießstättstraße ausgerechnet gegen einen Wagen, der von der Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten worden war. Weil sich dabei herausstellte, dass der Geretsrieder nicht mehr ganz nüchtern war, musste sich dieser am Mittwoch in Wolfratshausen wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung verantworten.<P>"Lediglich eine Halbe Bier und ein Radler getrunken" <P>Eine gleich nach dem Auffahrunfall mit mehr als 5000 Euro Schaden entnommene Blutprobe hatte bei dem Werkzeugmacher 0,61 Promille ergeben. "Ich verstehe gar nicht, wie die zustande kamen; ich hab` an dem Abend lediglich eine Halbe Bier und ein Radler getrunken", beteuerte der Angeklagte. Ansonsten war er voll geständig. Den Einspruch gegen einen ergangenen Strafbefehl beschränkte er auf Anraten seines Anwalts noch im Gerichtssaal auf die Dauer der verhängten Sperrfrist für die Fahrerlaubnis. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft und Richter Helmut Berger waren damit einverstanden. Somit blieb es bei der rechtskräftigen Verurteilung zu 1000 Euro Geldstrafe.<P>Statt der zunächst ausgesprochenen Führerscheinsperre gab es nun aber lediglich ein dreimonatiges Fahrverbot für den 46-Jährigen, das durch den noch am Unfalltag erfolgten Einzug der Fahrerlaubnis mittlerweile abgegolten ist.xb<P>

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