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Traten vor den Traualtar: John-Erika Vika, Bürgermeister von Eidsvoll (li.), und sein Lebenspartner Kjell-Jostein Andersson.

Freundschaftsgemeinde Eidsvoll

Bürgermeister Vika: Ja-Wort vor dem Traualtar

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John-Erik Vika, der Bürgermeister der Geretsrieder Freundschaftsgemeinde Eidsvoll in Norwegen, hat seinen langjährigen Lebensgefährten Kjell-Jostein Andersson geheiratet – und zwar kirchlich. 

Eidsvoll/Geretsried – Das homosexuelle Paar ist eines der ersten des Landes, das den Schritt vor den Traualtar wagen durfte. Erst seit Januar dieses Jahres können sich Schwule und Lesben in Norwegen auch in der Kirche das Ja-Wort geben – in Dänemark ist das seit 2012 erlaubt, in Schweden sogar schon seit 2009. Die Synode der lutheranischen Volkskirche hatte im Januar in Trondheim eine Liturgie verabschiedet, die die kirchliche Trauung von homosexuellen Paaren möglich macht.

Vika: „Wir werden anerkannt, so wie wir sind“

John-Erika Vika ist seit knapp zwei Jahren Bürgermeister der Kommune Eidsvoll, die 80 Kilometer nördlich von Oslo liegt. Mit seinem Lebenspartner Andersson ist er seit 15 Jahren liiert. Besonders für den Rathauschef war es laut dem Eidsvoll Ullensaker Blad (EUB) wichtig, kirchlich zu heiraten. Das Wichtigste sei, dass Homosexuelle wie andere Staatsbürger auch in die Kirche gehen könnten. „Wir werden anerkannt, so wie wir sind.“ Wie es sich gehört, unternehmen die Frischvermählten auch eine Hochzeitsreise: Vika und Andersson gehen auf Kreuzfahrt. Sie reisen mit einem Schiff der Hurtigruten- Flotte an der norwegischen Küste entlang – von Kirkenes nach Bergen.

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