Bürgervereinigung: Heikles Thema Energie-Achse

Wolfratshausen - Wolfratshausen will kommunaler Stromverkäufer werden. Um das zu planen und umzusetzen, hat die Gemeinde rund drei Jahre Zeit. Dann läuft ihre Konzession aus.

Wolfratshausen will mit Murnau, Penzberg, Weilheim und Peißenberg das Unternehmen „Oberland Energie“ gründen, um selbst Strom gewinnbringend verkaufen zu können - möglicherweise bereits Anfang 2013. „Es ist ein heikles und kostenintensives Thema, noch stehen wir am Anfang“, sagte Bürgermeister Helmut Forster bei der Monatsversammlung der Bürgervereinigung. Gleichzeitig sei der kommunale Stromverkauf „hochinteressant und zukunftsträchtig“ - für die Gemeinde wie für die Bürger. Bis konkrete Ergebnisse präsentiert werden könnten, wird Forster zufolge noch Zeit vergehen. „Es gibt keinen konkreten Zeitplan.“

Stadtrat Josef Praller bekundete, die Achse Wolfratshausen, Murnau, Weilheim, Penzberg und Peißenberg interessant zu finden. Allerdings wies er darauf hin, dass man wegen der größeren Gemeinsamkeiten auch die Achse mit Geretsried und Bad Tölz im Auge behalten sollte. Dazu sagte Forster, dass Geretsried mit der Geothermie andere Ziele verfolge und man in Wolfratshausen im Einzelnen nicht darüber informiert sei.

(njd)

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