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Das LaBrassBranda Konzert in Egling war eine Riesengaudi – und ein echter Belastungstest für Mensch und Material.
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3500 hüpfende Fans

Charmeattacke: LaBrassBanda mischt Egling auf

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Ein 100 Meter langes Bierzelt, 3500 hüpfende Fans, Blasmusik mit weiß Gott wie vielen Dezibel: Das LaBrassBranda Konzert in Egling war eine Riesengaudi – und ein echter Belastungstest für Mensch und Material.

Egling - Auf ihrer jüngsten Welttourne waren die wilden Chiemseer in Brasilien, wo es bekanntlich hin und wieder schwülwarm wird. Aber ob sie im Urwald etwas Ähnliches wie in Egling erlebt haben? Kann man sich fast nicht vorstellen. Die Hitze stand im Festzelt, die Fans tanzten und schwitzten, und am Ende zogen die Blasmusiker die nassen Shirts aus und schwenkten sie über ihren Köpfen. Das war genau nach Ihrem Geschmack. „Ein Konzert, wo man nicht patschnass wird, ist koa gscheits“, rief Frontmann Stefan Dettl. Und stimmte die nächste Vollgas-Hymne an.

Alles ging mit einer Charmeattacke los

Angefangen hatte alles mit einer Charmeoffensive, ach was, Charmeattacke: Gegen 21 Uhr löste die Band ihre australische Vorband Caravana Sun ab – und ging gleich in die Vollen. Erstes Lied: Tecno von der CD „Kiah Royal“ mit dem Refrain: „Weil i di so mog“. Das war programmatisch zu verstehen, aus ihrer Sympathie für das Gaufest machten die Musiker keinen Hehl. Und dann fragte Dettl in die Runde: „Geht’s gut, Egling?“ Die Antwort war ein begeistertes Juchzen, die Hände gingen hoch, Luftballone stiegen in Richtung Dach. Es war alles bereit für einen großen Abend.

Vor der Dimension des Veranstaltungsorts hatten die Musiker Respekt. „In so einem langen Zelt haben wir noch nie gespielt“, rief Dettl ins Mikrofon. Und wer die Chiemseer kennt, weiß, dass sie schon ziemlich viele Bierzelte beschallt haben. Doch das machte der Band nichts aus, eher trieb es sie zu Höchstleistungen an. Zwei Stunden statt der üblichen eineinhalb gaben sie alles. 20 Lieder von sämtlichen CDs dröhnten aus den Lautsprechern, wobei viele Fans ziemlich textsicher waren. Sogar die Lieder der neuen CD „Around the world“ waren bekannt.

Eine besondere Rolle spielte Stefan Huber, Tubist aus dem Berchtesgadener Land und Pate für die Eglinger Veranstaltung. Er blies in sein Instrument, was die Lunge so hergab, tanzte über die Bühne und wuchtete die Tuba hin und her, dass es eine Pracht war. Auf einige, für die Tuba besonders schwierige Stücke, wie Frontmann Dettl extra hin, etwa auf „Johnny“ von der neuesten CD. Huber meisterte sie lässig. Zwischendrin grüßte er seine Freunde von der Degerndorfer Blasmusik. „Ich find des super, dass Ihr immer in Egling aufspielts“, sagte er. „Ihr seid wirklich ganz ausgezeichnete Musiker.“

„Bis er da ist, spielen wir noch eins“

Ganz am Ende, als es doch irgendwie zu Ende gehen musste, meldete sich noch ein kleiner Junge. Er suchte seinen Vater. Dettl holte den Burschen auf die Bühne, rief den Papa aus und sagte dann: „Bis er da ist, spielen wir noch eins.“ Begeisterter Applaus. Mit vielleicht nicht letzten, aber sicher vorletzten Kräften stimmte die Band „Natalie“ an. Man hätte sich gewünscht, dass der Papa sich ganz viel Zeit lässt und noch viele Lieder gespielt werden. Doch er nach dem Song war er da. Und ein irrer Abend zu Ende.

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