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CSU-Ortschef will Bauernbühne verlassen

- Wolfratshausen – Seit über 20 Jahren ist Peter Plößl Mitglied der Loisachtaler Bauernbühne (LBB). Nun will der CSU-Ortschef die Theatergruppe verlassen. Grund: Ein Leserbrief von LBB-Leiter Ludwig Gollwitzer, der der CSU in Sachen Loisachhalle Verzögerungstaktik vorwirft. Obwohl Gollwitzer betont, diesen Brief als Privatperson geschrieben zu haben, will Plößl seine Konsequenzen ziehen. Dass er beim nächsten Stück nicht – wie ursprünglich geplant – mit auf der Bühne steht, ist sicher. Ob er ganz aus der Theatergruppe austritt oder die Mitgliedschaft nur ruhen lässt, wolle er sich noch überlegen.

VON HELGA GANDLGRUBER <P>Gollwitzer hatte in seinem Leserbrief vor allem gegen den CSU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Manfred Fleischer und dessen Eingaben gegen die Loisachhallen-Verträge gewettert: &#8222;Bravo und Danke, Herr Doktor, dass Sie sich so viel Mühe machen, den letzten Funken Hoffnung auszulöschen, den die Wolfratshauser noch hatten, endlich wieder einen Kulturtempel zu bekommen.&#8220; Gollwitzer meint, er müsse sich doch nicht vorher bei der CSU erkundigen, ob er einen Brief schreiben dürfe. Er habe die Kritik als Privatmann geübt. Die LBB sei für ihn von jeher neutraler Boden, selbst wenn er Mitglied der Bürgervereinigung sei. Er hoffe nicht, dass Plößl wegen dieser Angelegenheit die LBB verlasse. Zumal er dessen Sicht der Dinge respektiere. &#8222;Er ist nicht gegen die Halle, sondern will nur, dass die Verträge genau überprüft werden.&#8220; Bei Fleischer aber sehe er eine Verzögerungstaktik. <P>&#8222;Ich hätte vorgezogen, mich argumentativ mit Wiggerl Gollwitzer auseinander zu setzen&#8220;, sagt Plößl. Durch den Brief habe er nicht die Chance gehabt, die Position der CSU zu erläutern. Seine Partei sei nicht gegen die Halle, erst recht nicht er selbst: &#8222;Ich habe schon vor einigen Jahren einen Antrag gestellt, dass wir die Halle so herrichten, dass sie für Wolfratshausen funktional ist.&#8220; Das sei abgelehnt worden. <P>Der Schritt, die LBB zu verlassen, falle ihm wahnsinnig schwer. Aber für ihn sei die Gruppe immer eine politikfreie gewesen, was sich nun geändert habe. Kritik an Fleischer sei Kritik an der ganzen Fraktion &#8211; zumal Gollwitzer den Eindruck entstehen lasse, Fleischer sei ein politischer Amokläufer. <P>Plößl will Gollwitzer einen Brief schreiben, Gollwitzer möchte demnächst das direkte Gespräch suchen. Von einer Feindschaft, betont der CSU-Ortschef, könne nicht die Rede sein. &#8222;Als Kulturreferent werde ich immer für die Bauernbühne da sein.&#8220; <P>

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