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Wird ertüchtigt: An der sogenannten Roma-Kreuzung entsteht eine eigene Rechtsabbiegespur von der B11 kommend in Richtung Farchet. 

Beeinträchtigungen sollen so klein wie möglich gehalten werden

Darum ertüchtigt die Stadt Wolfratshausen drei Verkehrsknotenpunkte

Autofahrer in Wolfratshausen müssen sich heuer auf einige Veränderungen einstellen. Gleich an drei Verkehrsknotenpunkten nimmt die Stadt Verbesserungen vor.

Wolfratshausen – Um ein Verkehrschaos möglichst zu vermeiden, werden die drei Projekte nacheinander abgewickelt. Außerdem gilt die Devise: „Je schneller, desto besser“, sagt Bauamtsmitarbeiter Wolfgang Mucha. Es sei Ziel, „dass die Beeinträchtigungen für den Verkehr so kurz und so klein wie möglich gehalten werden“.

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So sei es der Verwaltung wichtig, dass die Straßen nur dann komplett gesperrt werden, wenn es zwingend notwendig ist. „Eine Spur soll befahrbar sein, so lange es die Baustelle nicht beeinträchtigt.“ Ganz vermeiden ließen sich Sperrungen aber nicht. „Wenn wir zum Beispiel die obere Deckschicht auftragen, muss die Maßnahme in einem Zug stattfinden“, erklärt der Bauamtsmitarbeiter Mucha. Ansonsten würden Nahtstellen auf der Straße entstehen, die anfällig für Schäden sind.

Faulhaberstraße

In Waldram steht die erste große Straßensanierung an. Von Ende April bis Anfang Juli ist die Baustelle angesetzt. Auf einer Länge von etwa 260 Metern werden die teilweise marode Fahrbahn und der Gehsteig erneuert. Im kommunalen Haushalt wurden dafür insgesamt 770 000 Euro bereitgestellt. „Die Faulhaberstraße ist die Hauptverkehrsachse in Waldram“, betont Mucha. Dass die Autofahrer tatsächlich zwei Monate lang Umwege in Kauf nehmen müssen, sei damit aber nicht gesagt. Der „relativ lange Zeitraum“, der für die Baustelle eingeplant ist, beinhalte nämlich einen Zeitpuffer. So könne man witterungsbedingte Verzögerungen oder Probleme im Untergrund der Straße zeitlich auffangen.

Schießstättstraße

„Eine viel komplexere Maßnahme“ erwartet Mucha an der Kreuzung Schießstättstraße/Margeritenstraße/Moosbauerweg. Der als Roma-Kreuzung bekannte Knotenpunkt ist mit 24 000 Fahrzeugen täglich eine der meistbefahrenen Stellen in der Stadt. Das Projekt umfasst die Sanierung der Fahrbahn in diesem Bereich sowie eine neue Abbiegespur. 

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Von der B11 kommend sollen sich Rechtsabbieger, die in den Ortsteil Farchet einfahren wollen, künftig auf einer eigenen Spur aufstellen können. Weil diese Verkehrsachse stark befahren ist, wird die Baumaßnahme in den Sommerferien stattfinden. „Von Ende Juni bis Mitte September“ soll laut Mucha gearbeitet werden.

Floßkanal/Sauerlacher Straße

Fast direkt im Anschluss wird der dritte Knotenpunkt in Angriff genommen. Von Ende September bis in den November hinein wird die Sauerlacher Straße ertüchtigt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen S-Bahnhof und Finanzamt. Bauherr ist in diesem Fall das Staatliche Bauamt Weilheim. Die Stadt Wolfratshausen nutzt aber die Gelegenheit, um an der Kreuzung der Sauerlacher Straße mit dem Floßkanal Veränderungen vorzunehmen. Zum einen werden „die inzwischen wirklich starken Verdrückungen der Fahrbahn“ beseitigt, erklärt Mucha. Zum anderen ist geplant, die Rechtsabbiegespur auf die Sauerlacher Straße zu verbreitern, damit Busse und Lastwagen keine Probleme mehr beim Abbiegen haben.

Dominik Stallein

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