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Gasaustritt in Wolfratshausen: Deswegen kam es zu einem Großeinsatz

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Von: Viktoria Gray

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Polizei im Einsatz
Ein Gasaustritt sorgte für ein Großaufgebot in Wolfratshausen. © Julia Boecken

Wolfratshausen - Ein Gasaustritt in Wolfratshausen sorgte dafür, dass ein Großaufgebot an Rettungskräften am Dienstag ausrückte.

Wie die Polizeiinspektion Wolfratshausen mitteilt, ging der Notruf „Gasaustritt“ um 8.45 Uhr am Dienstag, 23. November, bei der Integrierten Leitstelle Oberland ein. Aufgrund der Meldung rückte ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Einsatzstelle am Asternweg aus.

Bereits bei Eintreffen der Polizei, die als erstes vor Ort war, wurde eine Rauchentwicklung aus dem Gebäude festgestellt. „Alle Personen waren bereits aus dem Gebäude evakuiert worden“, erklärt Polizeiobermeister Marco Kasseckert.

Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr habe dann sofort mit den Löscharbeiten im Keller des Gebäudes begonnen. „Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle“, erläutert Kasseckert weiter.

Auch die Brandursache konnte laut Polizei schnell ermittelt werden. Durch Handwerkerarbeiten an der Gasleitung im Haus hatte sich das ausströmende Gas durch einen Funkenflug der Arbeitsgeräte entzündet. „Der gesamte Keller wurde durch die Feuerwehr mit Lüftergeräten belüftet, zudem waren zwei Mitarbeiter von Energie Südbayern vor Ort mit Gasmessgeräten“, erklärt der Polizeiobermeister.

Bilanz des Einsatzes

Durch den Brand wurde ein Handwerker leicht verletzt und wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Außerdem entstand im Keller des Gebäudes ein Sachschaden von mindestens 5.000 Euro. Das Gebäude sei aber weiterhin bewohnbar.

„Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die umliegenden Gebäude aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr“, berichtet Kasseckert. Nach nur einer Stunde habe das Gebäude der Besitzerin wieder übergeben werden können.

Es waren insgesamt 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Der Asternweg war für die gesamte Einsatzdauer gesperrt. Darüber hinaus kam es aufgrund der vielen Rettungsfahrzeuge auf der Äußeren Sauerlacher Straße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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