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Forstministerin zeichnet Waldbesitzervereinigung Wolfratshausen aus

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Von: Franca Winkler

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Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung
Große Ehre für die Waldbesitzervereinigung: (v.l.) Ministerin Michaela Kaniber gratuliert Florian Loher und Johan Killer von der WBV. Robert Nörr vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zeigte sich begeistert. Maximilian Stöger (Forstministerium) hält die Medaille bereit. © Angelika Warmuth/STMELF

Wolfratshausen/München – Michaela Kaniber, Landwirtschaftsministerin Bayerns, hat die Waldbesitzervereinigung Wolfratshausen (WBV) für vorbildliche Waldbewirtschaftung ausgezeichnet.

„Das ist eine große Wertschätzung für unsere großen Bemühungen, zumal der Preis auch nur alle zwei Jahre vergeben wird“, freut sich Florian Loher, Geschäftsführer der WBV. Loher leitet die Vereinigung erst seit drei Jahren, „daher ist die Auszeichnung nach so kurzer Zeit im Amt für mich persönlich von besonderer Bedeutung“.

Für die vorbildliche Bewirtschaftung ihrer Wälder wurden heuer 15 private und kommunale Waldbesitzer aus ganz Bayern sowie eine anerkannte Forstbetriebsgemeinschaft mit Staatspreisen ausgezeichnet. „Unsere Wälder stecken mitten im Klimawandel und müssen dringend fit für die Zukunft gemacht werden“, sagte Forstministerin Michaela Kaniber. Die Preisträger hätten diese Herausforderung frühzeitig erkannt und arbeiten mit großem persönlichen Engagement, lobte die Ministerin. „Mit der vorbildlichen Bewirtschaftung und mit der Vermarktung des heimischen und klimaneutralen Öko-Rohstoffs Holz leisten die Waldbesitzer einen großartigen Beitrag zum Klimaschutz und für unsere Gesellschaft.“

Die WBV: „hochengagiert für einen zukunftsfähigen Wald.“

Seit über 70 Jahren lebt die WBV Wolfratshausen das Motto „Heute für den Wald von morgen“, und seit über 70 Jahren setzt sich die WBV „innovativ und hochengagiert für einen zukunftsfähigen Wald sowie aktive und gut ausgebildete Waldbesitzer ein“, beschreibt Christian Webert, Behördenleiter vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das Engagement der Vereinigung. Die Mitarbeiter der Waldbesitzervereinigung haben sich dieses Engagement in den vergangenen Jahren auf sehr hohem Niveau nochmals erhöht. „Für uns war bei der Preisausschreibung sehr schnell klar, dass wir gemeinsam mit vielen Partnern die Waldbesitzervereinigung Wolfratshausen als Preisträgerin vorschlagen werden“, sagt Webert.

Die Preisträger des mit 1.000 Euro dotierten Staatspreises sind: die Waldbesitzervereinigung Wolfratshausen, die Stadt Amberg, die Gemeinde Bastheim (Kreis Rhön-Grabfeld), die Privatwaldgemeinschaft Oberammergau, die Waldgenossenschaft Ickelheim im mittelfränkischen Bad Windsheim, die Wald- und Weidegenossenschaft Pfronten-Kappel (Kreis Ostallgäu) sowie neun private Waldbesitzer aus den Landkreisen Pfaffenhofen an der Ilm, Regen, Rottal-Inn, Schwandorf, Bayreuth, Forchheim, Nürnberger Land, Würzburg und Augsburg.

Über die Waldbesitzervereinigung Wolfratshausen


Die Waldbesitzervereinigung (WBV) Wolfratshausen wurde 1949 gegründet und ist damit eine der zwei ältesten Waldbesitzervereinigungen in Bayern. Die Vereinigung hat mehr als 1.200 Mitglieder mit einer Waldfläche von über 20.000 Hektar. Der Wirkungsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, München und Miesbach. Neben den klassischen Aufgaben wie Holzverkauf oder Material- und Pflanzeneinkauf, sind Schulungen und Netzwerkarbeit von großer Bedeutung.

Über den Staatspreis


Der Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung wird seit 1997 alle zwei Jahre verliehen. Er würdigt das oft jahrzehntelange Engagement der Preisträger für ihre Wälder. Heuer stand er unter dem Motto „Heute für den Wald von morgen!“. Der Preis soll allen rund 700.000 bayerischen Waldbesitzern ein Ansporn sein, ihre Wälder an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Die Jury setzt sich aus Vertretern aus Forstverwaltung und Verbänden zusammen. Dieses Jahr gab es 15 Preisträger.

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