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Gemeinde Icking will den steigenden Strompreisen entgegenwirken

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Von: Franca Winkler

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Eine Solaranlage wird getragen
Für mehr Unabhängigkeit: Icking will Photovoltaikanlagen mit Speicher aufrüsten. © GB

Icking – Die Gemeinde Icking möchte hinsichtlich der Stromversorgung autark werden und setzt daher auf Photovoltaikanlagen.

So wurde in der letzten Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen, dass Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellt und die technische Machbarkeit geprüft werden sollen.

Dies gelte für die Nachrüstung mit Batterie- und Notbetriebsspeicher der bereits vorhandenen Anlagen, etwa die des Bauhofs oder auch in Irschenhausen und Attenhausen. Gleiches gelte auch für den Bau neuer Anlagen auf dem Dach des Kindergartens und dem Vereinsheim in Dorfen.

Nach ersten Schätzungen sei hier, mit gesamt 60.000 Euro zu rechnen. Trotz des flacheren Dachs des Kindergartens sei dies sinnvoll, erklärt Bürgermeisterin Verena Reithmann (UBI).

Auch wenn im Haushalt bislang keine Mittel für Nachrüstung und Neuausstattung vorgesehen seien, möchte Reithmann das Projekt „schnell auf den Weg geben“, da keiner wüsste wie sich die Strompreise in Zukunft gestalten. „Die Ereignisse der letzten Wochen legen eine Aktivität nahe“, sagte die Rathauschefin weiter.

„Notstromspeicher sind besonders wichtig, da wir nicht wissen, ob wir des öfteren Stromausfälle haben werden“, ergänzte Josef Mock (UBI) . Man müsse sich umstellen, eine Stromversorgung sei nicht automatisch gegeben, sagte er. Die Frage nach Fördermitteln bei der Nachrüstung verneinte Reithmann: „Aktuell gibt es nichts, aber wir prüfen es nochmal.“

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