Die Feuerwehr bei Löscharbeiten bei einem Brand in Münsing.
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Das Feuer griff von der Scheune auch auf das Bauernhaus über.

Feuerwehreinsatz im Norden des Tölzer Landkreises

Brand in Münsing: hoher Sachschaden und drei Leichtverletzte

  • Daniel Wegscheider
    VonDaniel Wegscheider
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  • Viktoria Gray
    Viktoria Gray
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Münsing - Im Münsinger Ortsteil Sonderham ist es am Dienstag, 7. September, zu einem großen Feuerwehreinsatz gekommen. Dabei verletzten sich drei Personen.

Update, 8. September, 9 Uhr: Bilanz des Großbrands

Wie berichtet, wurde bei einem Großbrand im Münsinger Ortsteil Sonderham ein landwirtschaftliches Anwesen zerstört. „Die Tiere konnten vom Bauern in Sicherheit gebracht werden“, erklärte nun der Sprecher der Kreisbrandinspektion Bad Tölz-Wolfratshausen Stefan Kießkalt.

Das Feuer brach zuerst in der Scheune aus und der Landwirt konnte gerade noch rechtzeitig - vor Eintreffen der Feuerwehr - seine Tiere in Sicherheit bringen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits die Scheune und ein Anbau komplett in Vollbrand.

„Durch die starke Hitzeentwicklung breitete sich das Feuer auch auf den Dachstuhl des Wohnhauses aus“, so Kießkalt. Daraufhin wurde die Einsatzstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte nach alarmiert.

Wohnhaus nicht mehr bewohnbar

Mit mehreren Trupps wurden sodann umfangreiche Löscharbeiten eingeleitet. Dadurch konnte zwar verhindert werden, dass weitere Gebäude in Brand gesetzt wurden. „Trotz des massiven Löscheinsatzes sind die Scheune und ein Anbau aber komplett zerstört worden“, so Kießkalt weiter.

Das Wohnhaus sei aufgrund des Dachstuhlbrandes und des eingedrungenen Löschwassers vorerst nicht mehr bewohnbar.

Im Einsatz waren fast 200 Ehrenamtliche Helfer:

155 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 8 Einsatzkräfte der UGÖeL (Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung), 30 Kräfte des
Rettungsdienstes, 10 Beamte der Polizei und Kriminalpolizei sowie die Kreisbrandinspektion mit 4 Einsatzkräften. Das Technische war mit 25 Kräften im Einsatz.

Alarmierte Feuerwehren:

Degerndorf, Münsing, Wolfratshausen, Geretsried, Holzhausen, Eurasburg, Ammerland, Herrnhausen, Seeshaupt und Berg.

Update, 7. September, 15.45 Uhr: Löscharbeiten beendet

Von weitem ist die rot-braune Rauchsäule zu sehen, die beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Münsing Richtung Himmel qualmt. Bei dem Feuer, das vom Stall auf das Hauptgebäude übergriff, wurden drei Personen leicht verletzt.

Der Sachschaden ist laut erster Schätzung der Polizei enorm, so die Bilanz zum Brand eines Bauernhauses im Münsinger Ortsteil Sonderham. Dort ist am Dienstag, 7. September, gegen 12.15 Uhr ein Feuer im Gebäude ausgebrochen.

„Von der zunächst betroffenen Scheune griff das Feuer wenig später auch auf das angrenzende Bauernhaus über“, berichtet Sprecher Alexander Huber vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Scheunenbrand: Keine Tiere im Gebäude

Die Scheune brannte komplett nieder, das Bauernhaus wurde stark beschädigt. Feuerwehr und Polizei ordnen den entstandenen Sachschaden derzeit im hohen sechsstelligen Bereich ein. „Bei dem Brand wurden drei Personen ganz leicht verletzt“, so Huber weiter. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen dabei aber keinerlei Tiere zu Schaden.

Nach Abschluss der Löscharbeiten der Feuerwehren übernahm die Kriminalpolizei Weilheim umgehend die polizeilichen Untersuchungen zur Brandursache. Zur dieser können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden, die Ermittlungen hierzu dauern in den kommenden Tagen an.

Update, 7. September, 14 Uhr: Viele Feuerwehren im Einsatz

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, läuft derzeit ein größerer Feuerwehreinsatz in Sonderham in der Gemeinde Münsing. „Laut ersten Informationen steht ein landwirtschafliches Gebäude in Brand“, so der Pressesprecher Alexander Huber vom Polizeipräsidium.

Personen sind laut den ersten Informationen nicht in dem Gebäude gewesen, ob sich Tiere im Anwesen befinden ist bis dato noch nicht bekannt.

Wie Huber erklärt, ist derzeit „eine große Anzahl an Einsatz- und Rettungskräften vor Ort.“ Mehrere ortsansässige Feuerwehren seien im Einsatz.

Quelle: DasGelbeBlatt

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