1. Startseite
  2. Lokales
  3. Geretsried-Wolfratshausen
  4. DasGelbeBlatt

Icking: Resolution zu 5G gescheitert

Erstellt:

Von: Franca Winkler

Kommentare

Ein Funkturm
Nicht nur der Standort, sondern auch die Höhe des Funkturms sorgt in der Gemeinde für Unmut. © panthermedia/Zetor2010

Icking – Die Resolution der 5G-Kritiker des „Arbeitskreis gegen Elektrosmog fand im Gemeinderat kein Gehör.

Die Forderungen nach strengen Emissionsgesetzen, sogenannten weißen Schutzzonen, und damit verbundenen Änderungen der Bauleitplanungen wurden im Sommer an die Stadt übergeben.

Punkt für Punkt arbeitete sich jüngst der Ickinger Gemeinderat durch alle Forderungen der 5G-Kritiker – sie wurden allesamt abgelehnt. Die Änderung der Bauleitplanung fand mit dem Hinweis auf die rechtlichen Folgen keine Zustimmung.

Keine Aussicht vor Gericht

„Ein solches Vorgehen hat keine Aussicht vor Gericht und würde unseren Teilflächennutzungsplan angreifbar machen, die Gemeinde stünde schutzlos da“, erklärte Bürgermeisterin Verena Reithmann (Unabhängige Bürgerliste Icking).

Zu den abgelehnten Forderungen gehörte auch eine Umstellung auf alternative Technologien, bei denen „LiFi“ genannt wurde. „LiFi“ steht für „light fidelity“ (zu deutsch: Lichttreue) – eine optische drahtlose Kommunikationstechnik. Diese liege aber nicht im Gestaltungsspielraum der Gemeinde.

Philip Geiger (Grüne) gab zu bedenken, dass die Technik neu sei und keine Daten zur Langzeitnutzung vorliege. Auch die Reichweite sei gering und „alle müssten ihre Geräte austauschen, da die mobilen Geräte aktuell nicht kompatibel sind“, so Geiger.

Auch interessant

Kommentare