1. Startseite
  2. Lokales
  3. Geretsried-Wolfratshausen
  4. DasGelbeBlatt

Kinder- und Jugendförderverein Wolfratshausen: Neues Team

Erstellt:

Von: Peter Herrmann

Kommentare

 (v. l.) KJFV-Geschäftsführer Fritz Meixner, Max Ettenberger, Lea Prunn, KJFV-Vorsitzender Reiner Berchtold, Simon Poletzek, Julian Bader, Eva Wolff sowie (vorne v. l.) Dominique Seltier und Alicia Buchloh.
Haben Freude an sozialer Arbeit: (v. l.) KJFV-Geschäftsführer Fritz Meixner, Max Ettenberger, Lea Prunn, KJFV-Vorsitzender Reiner Berchtold, Simon Poletzek, Julian Bader, Eva Wolff sowie (vorne v. l.) Dominique Seltier und Alicia Buchloh. © Herrmann

Wolfratshausen – Kinder- und Jugendförderverein (KJFV) stellt junges, neues Team vor.

Um dem stetig wachsenden Betreuungsbedarf an Schulen und Kinderhorten gerecht zu werden, hat der Kinder- und Jugendförderverein (KJFV) sein Personal in den vergangenen drei Jahren stetig erweitert. Dazu gehören auch sieben Azubis und neun junge Menschen, die sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) entschieden haben.

„Die Personalbedarf in der sozialen Arbeit wird weiterhin wachsen“, befürchtet Fritz Meixner. Der KJFV-Geschäftsführer erinnerte bei einer Vorstellungsrunde daran, dass Eltern ab 2026 einen Rechtsanspruch auf die Ganztagsbetreuung ihrer eingeschulten Kinder haben. Umso wichtiger sei es, schon jetzt die Ausbildung von Fachpersonal zu forcieren.

Seit September engagieren sich neun junge Menschen im Rahmen des „Freiwilligen Sozialen Jahrs“ (FSJ) sowie sieben weitere Auszubildende an den von vom KJFV betreuten Schulen, Horten, Kindergärten und Mittagsbetreuungen in Wolfratshausen, Icking und Münsing.

Anteil der FSJ-ler nie höher gewesen

Die Azubis besuchen neben ihrer praktischen Tätigkeit noch die Fachoberschulen in Waldram (St. Matthias), Bad Tölz und München sowie die Heilerziehungspflegeschule in Wolfratshausen.

Dass der Anteil der FSJ-ler beim Jugendförderverein so hoch wie nie zuvor ist, freut Meixner besonders. „Das ist ein wertvolles Orientierungsjahr“, erklärte er.

Eine umfassende Ausbildung – beispielsweise zur Erzieherin („OptiPrax“) – dauert jedoch mindestens drei Jahre. „Das ist mit viel Arbeit für uns verbunden: Diese Leute brauchen eine Anleitung und einen Ausbildungsplan“, räumte Meixner ein. Im besten Fall entstehe daraus eine langfristige Anstellung beim KJFV, der auch für Quereinsteiger offen ist.

„Ich habe früher als IT-Systemelektroniker gearbeitet, fühle mich jetzt aber im sozialpädagogischen Bereich besser aufgehoben“, verriet Simon Polotzek. Der 33-Jährige studiert im dualen System am Online-Campus der International University (IU) und absolviert seine Praxisstunden im Jugendzentrum La Vida und an der Mittelschule.

Die Vielseitigkeit ihres Engagements schätzt auch die 17-jährige FSJ-lerin Lea Prunn. „Im Waldramer Kinderhort ist immer was los, und die Zusammenarbeit mit den Kollegen klappt hervorragend“, zeigte sie sich begeistert. Ähnlich überzeugt wie Prunn äußerten sich auch die anderen Nachwuchskräfte. Peter Herrmann

Auch interessant

Kommentare