Spatenstich für das Münsinger Bürgerzentrum in Münsing.
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Wirbelte ordentlich Staub auf: Mit dem Spatenstich für das Münsinger Bürgerzentrum wird nun das 21-Millionen-Euro-Projekt umgesetzt.

Erleichterung über Baubeginn

Spatenstich für Münsinger Bürgerzentrum – Kosten haben sich verdoppelt

  • Franca Winkler
    VonFranca Winkler
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Münsing – Der Bau des Münsinger Bürgerzentrums hat offiziell begonnen.

Der große Kran für Schwertransporte und lange Pfähle liegen bereit, als Münsings Bürgermeister Michael Grasl (Freie Wähler) für den Spatenstich zur Schaufel griff.

Grasl zeigte sich erleichtert über den Beginn des Baus. Hatte es doch im Vorfeld einige Diskussionen bezüglich des Bauprojekt gegeben, da sich die Kosten verdoppelt hatten. An den Kosten habe man sich gestört, „aber wer die Gemeinden im Umfeld betrachtet, sieht, dass wir uns einreihen“, so Grasl. Mittlerweile seien die Wogen geglättet.

Der Rathauschef habe auch nichts dagegen, wenn der Bund der Steuerzahler weiterhin ein wachsames Auge auf Münsing werfe. Es wäre allerdings auch zu kurz gedacht, ein „auf Kante genähtes Gebäude zu planen“, so Grasl weiter. „Kultur und Begegnung brauchen Raum.“

Die Gemeinde tue sich nicht mit Prunkbauten hervor, sondern man lege Wert darauf, dass sich Gebäude harmonisch ins Umfeld einreihen. Vorgesehen ist deshalb eine Außenverkleidung aus Holz. Der Rats- und Verwaltungsbereich wird im oberen Teil des Gebäudes in Richtung Kirche Platz finden.

Für den unteren Teil sind Büros sowie ein Veranstaltungssaal mit Bühne mit Platz für mehr als 195 Personen geplant. Eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen wird auch berücksichtigt. Das Bauprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Pallaufhof soll bis Ende 2023 fertig sein. Aktuell gebe es keinerlei Hinweise auf zeitliche Verzögerungen.

Die gedeckelten Kosten liegen bei 21,5 Millionen Euro. Zu dem umfassenden Bauvorhaben sagte Grasl: „So einen Kraftakt wird Münsing nicht so schnell wieder erleben.“

Spüren werden die Anwohner in unmittelbarer Umgebung der Baustelle in der Weipertshauser Straße vermutlich schon: Bei den Arbeiten könne es zu Erschütterungen kommen. Dafür wurden Messstellen eingerichtet, um die Anwohner und auch die Pfarrkirche zu schützen.

Quelle: DasGelbeBlatt

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