„WOR for Future“ und Bund Naturschutz in Wolfratshausen protestieren gegen Rechtsextremismus und AfD

Am Loisachufer in Wolfratshausen demonstrierten am Wochenende etwa 40 Bürger gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit – und die AfD.
Wolfratshausen – Rund 40 Bürger kamen jüngst am Loisachufer zusammen, um gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren.
Protest gegen Rechtsextremismus in Wolfratshausen: Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Kritik
In Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzbündnis „WOR for Future“ und dem Bund Naturschutz hatte das Ehepaar Lucia und Hans Schmidt eine zweistündige Mahnwache organisiert.
Im Fokus der Kritik stand vor allem die Partei Alternative für Deutschland (AfD). „Die AfD leugnet den Klimawandel und damit die Gefährdung unserer Lebensgrundlagen und das Artensterben, will die Kernkraft wieder einführen und Europa gegen eine deutsche Nation eintauschen, was mit großer Wahrscheinlichkeit zum Zusammenbruch der Wirtschaft und damit unseres Wohlstands und der Renten führt“, erklärte Hans Schmidt.
Am Rande des Wochenmarkts vor dem Parkplatz an der Loisachhalle lud er besorgte Bürger zum Gespräch ein. „Sie sollen wissen, dass sie nicht allein sind“, ergänzte Lucia Schmidt.
Neben Stadträten der Grünen folgte auch Wolfgang Saal dem Aufruf. Der Vorsitzende der Siedlungsgemeinschaft Waldram, der sich auch für den Erinnerungsort Badehaus engagiert, hielt wie viele Mahnwachenteilnehmer ein Schild in die Höhe. „Bequem war gestern: Es geht darum, den Mund aufzumachen und sich zu positionieren“, hob er hervor.
Die Rentnerin Resi Harth radelte trotz eisiger Temperaturen mit ihrer Rikscha sogar aus Geretsried zur Kundgebung. „Wir haben heute auch von Passanten viel Zuspruch erhalten: Das war wichtig“, bilanzierte Schmidt. Er kündigte weitere Mahnwachen in Wolfratshausen an. (ph)