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Wolfratshausen: Konzertverein Isartal präsentiert Programm für 2022

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Von: Peter Herrmann

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(v. l.) Chorkoordinator Wolfgang Lackner, Schriftführerin Ruth Lackner, Künstlerischer Leiter und Dirigent Henri Bonamy, Vorsitzender Markus Legner, Orchestervorsitzende Ilse Wagner und Schatzmeisterin Elisabeth Schregle.
Der neue Vorstand des Konzertvereins Isartal: (v. l.) Chorkoordinator Wolfgang Lackner, Schriftführerin Ruth Lackner, Künstlerischer Leiter und Dirigent Henri Bonamy, Vorsitzender Markus Legner, Orchestervorsitzende Ilse Wagner und Schatzmeisterin Elisabeth Schregle. © ph

Wolfratshausen – Der Konzertverein Isartal präsentierte jüngst das Programm für 2022 und den neuen Vorstand.

2021 feierte der Konzertverein Isartal (KVI) sein 30-jähriges Bestehen, musste aber auch Corona-bedingt einige Auftritte absagen. Umso mehr hofft der neugewählte Vorsitzende, Markus Legner, dass 2022 die sechs Auftritte von renommierten Musikern vor einem möglichst großen Publikum stattfinden können.

Rund 230 Abonnenten hat der KVI derzeit. Davon dürfen derzeit jedoch nur etwas mehr als die Hälfte ein Konzert in der Loisachhalle besuchen. „Die Saalbelegung ist leider auf 25 Prozent begrenzt, vielleicht ändert sich das ja im Laufe des Jahres noch“, hofft Legner.

Der an der Kreisklinik Wolfratshausen beschäftigte Arzt übernahm im November das Amt des langjährigen Vorsitzenden Hans Horsmann.

Der Verein finanziert sich über Sponsoren und erhielt bisher von der Stadt Wolfratshausen einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro. Angesichts bevorstehender Haushaltssparmaßnahmen droht hier aber eine Kürzung. Legner bedauerte in diesem Zusammenhang auch, dass 2021 vier der insgesamt sechs vorgesehenen Konzerte abgesagt werden mussten.

„Wir haben allen Künstlern Ausfallhonorare gezahlt“, versicherte Legner beim Pressegespräch im Gasthaus Flößerei. Laut Schriftführerin Ruth Lackner will der KVI im kommenden Jahr verstärkt über die sozialen Medien auf seine Aktivitäten aufmerksam machen.

KVI-Chorkoordinator Wolfgang Lackner bedankte sich für den Rückhalt der Abonnenten, die Karten für verschobene Konzerte nicht zurückverlangten. „Die Zuhörer leisten einen wesentlichen Beitrag, dass wir hohe Qualität zu erschwinglichen Preisen bieten können“, lobt er.

Beginn im Februar 2022

Eröffnet wird der KVI-Veranstaltungsreigen am 19. Februar von der Christian Benning Percussion Group, die Kompositionen von so unterschiedlichen Komponisten wie Johann-Sebastian Bach und Maurice Ravel oder Arrangements von den Beatles präsentieren. „Das gefällt sicher auch einem jüngeren Publikum“, glaubt Henry Bonamy.

Der Dirigent und künstlerische Leiter des KVI wird am 2. April das Violoncello-Konzert von Jakob Spahn sowie am 16. Juli die Beethoven-C-Dur-Messe des Philharmonischen Orchesters Isartal leiten. Zwischendurch tritt die international bekannte Violoncellistin Maja Bogdanovic mit dem Violinisten David Rowland in der Loisachhalle auf (30. April).

„Heillose Optimisten“

Einen besonderen Hörgenuss verspricht zudem das Konzert des Esmé-Quartetts. Die vier koreanischen Musikerinnen, die sich 2016 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln zusammenschlossen, werden drei Streichquartette von Mozart, Schostakowitsch und Mendelssohn-Bartholdy spielen.

Ein gemeinsames Konzert des Philharmonischen Orchesters Isartal mit dem ungarischen Posaunisten György Gyivicsán beendet am 3. Dezember das KVI-Jahresprogramm. Die Mitglieder des Vereins planen derweil schon für das Jahr 2023. „Wir sind heillose Optimisten“, erklärte Ruth Lackner abschließend.

Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr in der Loisachhalle. Das Abonnement ist für 120 Euro (ermäßigt 60 Euro) erhältlich und kann unter Tel: 01 60/92 39 61 71 oder per Mail unter abo@klassik-pur.de bestellt werden.

Peter Herrmann

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