Mitglieder der Big Band des Rainer-Maria-Rilke Gymnasiums eröffneten mit einer Fanfare die Einweihung des neuen Physik- und Informatiktrakts. Direktor Hans Härtl (am Mikrofon) bedankte sich in seiner Begrüßungsrede bei allen Mitwirkenden und Gästen. foto: sabine Hermsdorf
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Mitglieder der Big Band des Rainer-Maria-Rilke Gymnasiums eröffneten mit einer Fanfare die Einweihung des neuen Physik- und Informatiktrakts. Direktor Hans Härtl (am Mikrofon) bedankte sich in seiner Begrüßungsrede bei allen Mitwirkenden und Gästen.

Neubau Ickinger Gymnasium

„Die Farben passen zum Gesamtkonzept“

Icking – Die Begeisterung über den Neubau am Ickinger Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium stand den Gästen bei dessen Einweihung am Mittwoch ins Gesicht geschrieben. Der 3,2 Millionen Euro teure Physik- und Informatiktrakt ist jetzt bezugsfertig.

„Wir wünschen allen, die hier ein- und ausgehen, viel Glück und Segen.“ Mit diesen Worten weihten Pfarrerin Elke Stamm und ihr Kollege Peter Vogelsang den Neubau, dessen Fertigstellung sich wegen Schimmelbefalls verzögerte (wir berichteten). „So ein Bau dauert immer ein bisschen länger. Bei diesem Bau war der Baubeginn etwas schwieriger“, sagte Direktor Hans Härtl in seiner Begrüßungsrede.

„Regen bringt Segen. Das war der Segen, jetzt kommt der Regen“, leitete Josef Niedermaier über, als es plötzlich anfing zu tröpfeln. „Dieser Neubau gefällt mir sehr gut. Er fügt sich in meiner Sicht hervorragend in das Schulareal“, sagte der Landrat weiter. Auch Dr. Peter Schweiger, Zweiter Bürgermeister von Icking, ist vom Nutzen des Erweiterungsbaus überzeugt. „Dass der Neubau mit viel Leben erfüllt wird“, wünschte er im Namen der Gemeinde.

Im Anschluss an die Begrüßungsreden lud Direktor Hans Härtl die Gäste in den fertigen Neubau ein, um die Räume zu begutachten. Bei der Konzeptvorstellung brachte Knut Prill vom Architekturbüro Baldauf-Prill seine Zuhörer zum Schmunzeln: „Meistens freut man sich aufs Richtfest. Wir haben uns sehr gefreut, als wir auf der Bodenplatte standen.“ Grundleitungen und Unwägsamkeiten im Untergrund hätten diesen Bauabschnitt in die Länge gezogen, begründete Prill.

Dass die sechste Baumaßnahme in der Geschichte des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums nun abgeschlossen wurde, erfreute vor allem Reinhard Dirr: „Es war eine Menge Arbeit. Ich bin froh, dass der Neubau jetzt fertig ist“, sagte der Mitarbeiter des Direktoriats unserer Zeitung. Für ein Projekt dieser Größenordnung war es, so Dirr, technisch gesehen schon sehr kompliziert. „Zum Schluss, als das Ganze mehr Gestalt annahm, haben sich die Schüler und Lehrer sehr gefreut“, ergänzte seine Kollegin Lilly Rottengatter.

Dass dem so ist, das bestätigten die Schülersprecher Julian Stadler und Charlton Olesco. „Der Neubau wurde sehr schön gestaltet. Die Farben passen zum Gesamtkonzept der Schule“, findet Olesco. „Auch die Lärmbelästigung während der Bauarbeiten hat sich in Grenzen gehalten“, ergänzte Mitschüler Stadler und sagte: „Der Platz wurde sinnvoll und gut genutzt.“

Von Philip Wehbe

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