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Ein Rettungsring ist immer wieder für das Ascholdinger Hallenbad nötig.

Wiedereröffnung nach den Ferien

Ascholdinger Hallenbad bleibt (vorerst) erhalten

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Das Ascholdinger Hallenbad kann voraussichtlich nach den Weihnachtsferien wieder öffnen. Gerettet ist es allerdings nicht.

Dietramszell– Das Ascholdinger Hallenbad wird nach den Weihnachtsferien voraussichtlich wieder für den Trainingsbetrieb der Vereine und Schulen öffnen. Das ließ Bürgermeisterin Leni Gröbmaier auf Nachfrage unserer Zeitung verlautbaren.

Zuvor hatte der Bauausschuss im nicht öffentlichen Teil seiner Sitzung am Dienstagabend über eventuell notwendige Reparaturmaßnahmen beraten. Ein Auftrag wurde dazu allerdings nicht vergeben. Denn der Schwallbehälter, der ursprünglich für den Schaden verantwortlich gemacht wurde, ist laut Bademeister Christian Siegert gar nicht undicht. Trotzdem kommt es in unregelmäßigen Abständen immer wieder zu Wasserverlusten, „mal 20 Kubikmeter, mal 60 oder 70,“ erläuterte Gröbmaier. Vor gut zwei Wochen war das Bad deshalb geschlossen worden. Eine Fachfirma hat sämtliche Leitungen, Klappen und Ventile überprüft und keinen Defekt gefunden, berichtete die Rathauschefin und konstatierte: „Es bleibt mysteriös.“

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Die Mitglieder des Bauausschusses einigten sich darauf, das Problem erst einmal weiter zu beobachten. Das Schwimmbecken soll jetzt wieder befüllt und täglich der Wasserstand überprüft werden. Da das Aufheizen aber etwa zwölf Tage dauert, macht es nach Ansicht des Ausschusses keinen Sinn, vor den Weihnachtsferien noch für ein paar Tage aufzusperren. Auch danach bleibt der Badebetrieb „eine vorläufige Sache“, so Gröbmaier. Treten über Nacht größere Wasserverluste auf, müsse das Bad unter Umständen sehr kurzfristig wieder geschlossen werden. Denn bei einem zu niedrigen Wasserstand sei die Sicherheit der Badegäste nicht gewährleistet – wenn zum Beispiel schwimmende Kinder nicht mehr den Beckenrand erreichen könnten. Und: „Wenn das alle paar Tage passiert, müssen wir nochmal neu überlegen, was wir machen.“ Sprich: Das Damoklesschwert der endgültigen Schließung ist noch nicht vom Tisch. Am Dienstag soll das Thema im Gemeinderat diskutiert werden.  cw

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