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Die Abwasserpreise mussten in Dietramszell neu kalkuliert werden, nachdem das Landratsamt und die Regierung von Oberbayern dies gefordert hatten. 

Hechenberger Bürger brachte den Stein ins Rollen

Ascholdinger müssen mehr für das Abwasser zahlen

Von 57 Cent pro Kubikmeter auf 1,61 Euro: Eine happige Erhöhung der Abwasserpreise steht den Ascholdingern ins Haus. 

Dietramszell – Des einen Freud’, des anderen Leid: Durch die Zusammenlegung der beiden Entwässerungseinrichtungen Ascholding sowie Bairawies/Hechenberg/ Einöd kamen neue Preise zustande. In Ascholding kostet das Einleiten von Abwasser ab April 1,61 Euro statt bisher nur 57 Cent pro Kubikmeter. In den etwas weiter südlich liegenden Ortsteilen sparen sich die Bewohner durch die Neukalkulation dagegen künftig 44 Cent pro Kubikmeter.

Bisher wurden die beiden Abwasserentsorgungsbereiche als getrennte Anlagen geführt, obwohl sie in dieselbe Kläranlage in Wolfratshausen-Weidach münden. Dass dies nicht korrekt ist, hatte das Landratsamt der Gemeinde bereits 2017 mitgeteilt. Anlass war die Anfrage eines Hechenberger Bürgers gewesen. Nachdem die Regierung von Oberbayern Anfang vergangenen Jahres die Rechtslage bestätigt hatte, musste die Gemeinde die beiden Anlagen rechtlich zusammenführen. Kommunalberaterin Bettina Radlbeck war daraufhin mit der Neukalkulation der Abwasserpreise beauftragt worden. In der Gemeinderatssitzung diese Woche stellte sie das Ergebnis ihrer Berechnungen vor.

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Neben den Einleitungsgebühren verändern sich auch die Herstellungsbeiträge für den Investitionsaufwand. Dieser beläuft sich nach Radlbecks Ausführungen für die Gemeinde auf insgesamt rund 7,2 Millionen Euro. Nach Abzug der behördlichen Zuwendungen von etwa 3,2 Millionen Euro errechnet sich daraus ein Beitrag von 21,73 Euro pro Quadratmeter Grundstücks- und Geschossfläche. Bisher lag dieser in Ascholding bei 21,46 Euro und in Bairawies/Hechenberg/Einöd bei 22,62 Euro. Die neuen Preise gelten voraussichtlich von 1. April 2019 bis 31. März 2023. Mit der neuen Entwässerungssatzung beschloss der Gemeinderat auch die geänderte Beitrags- und Gebührensatzung ohne Gegenstimme. Clara Wildenrath

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