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In Dietramszell sollen die Bürger das Wasser vor dem Verzehr wieder abkochen.

Dietramszell informiert über Chlorung

Probleme am Hochbehälter: Wasser muss wieder abgekocht werden

Dietramszell - Das Trinkwasser in Dietramszell muss wieder abgekocht werden. Grund sind die anhaltenden Probleme am Hochbehälter.

Das Wasser in Dietramszell muss abgekocht werden - wieder einmal. Am 3. Mai hat die Gemeinde eine Pressemitteilung veröffentlicht. Betroffen sind die Ortsteile Baiernrain, Berg, Erlach, Fraßhausen, Jasberg, Kögel, Kolbing, Leiten, Linden, Lochen, Neukolbing, Schlickenried, Reuth, Steingau und Thalham.

Ingenieurbüro sucht nach Ursache

"Bei einer Trinkwasserprobe wurde bereits am 15. April 2016 eine bakterielle Grenzwertüberschreitung festgestellt", heißt es in der Mitteilung. Daraufhin wurde das Wasser gechlort (wir berichteten). Um herauszufinden, wie es zu den vielen Bakterien kam, sei ein Ingenieurbüro beauftragt worden.

Die beiden Kammern des Hochbehälters in Jasberg wurden nach dem damaligen Bakterienfund gereinigt und desinfiziert. Bei einer erneuten Probe am 25. April wurden die Grenzwerte dann eingehalten. Laut Gutachten des Ingenieurbüros kann jedoch das Eindringen von Oberflächenwasser in den Hochbehälter Jasberg nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in Bad Tölz wird daher das Wasser bis auf Weiteres weiter gechlort.

Die Gemeinde empfiehlt nun wieder, das Trinkwasser für den menschlichen Genuss und Gebrauch abzukochen. Für Fragen steht das Bauamt der Gemeinde Dietramszell unter Ruf  0 80 27/90 58 20 zur Verfügung.

mmg

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